Bundesliga

Bayerns Manuel Neuer lobt Schalke - Ralf Fährmann: "Zwei Tore zu viel"

Schalker Fokus liegt nun auf Bremen

Neuer lobt Schalke - Fährmann: "Zwei Tore zu viel"

Glänzte mit vielen Paraden und schluckte dennoch vier Gegentore: Ralf Fährmann.

Glänzte mit vielen Paraden und schluckte dennoch vier Gegentore: Ralf Fährmann. imago images

Zum Rückrundenstart hat sich Schalke gegen den großen Favoriten aus München lange Zeit beachtlich geschlagen. Das ist nicht nur Ralf Fährmann, der gegen den FC selbst mit zahlreichen Paraden auf sich aufmerksam machte, aufgefallen. "Wir hätten uns belohnen können", sagte der 32-Jährige bei "Sky", gab aber auch zu, dass "Bayern besser war und verdient gewonnen hat".

Dass die Niederlage am Ende zu hoch ausfiel ("zwei Tore haben wir zu viel bekommen") und dass er selbst beim 0:4 durch David Alaba nicht gut aussah ("Das war dann bloß noch Ergebnis"), war letztlich ohne allzu große Bedeutung für Fährmann. Nun gehe es darum, den Blick nach vorne zu richten. "Gegen den Stärksten haben wir jetzt gespielt", stellte der Torhüter fest und ergänzte: "Unsere wichtigen Spiele kommen erst, wie das nächste gegen Bremen."

Neuer lobt die Schalker

Die Schalker können auf ihrer Leistung aufbauen, gegen die Bayern stimmte vieles. Die Defensive präsentierte sich auf der Höhe - mit Ausnahme der Anfälligkeit bei Kopfbällen, die Thomas Müller sowohl beim 1:0 als auch beim 3:0 nutzte. Auch offensiv gab es positive Dinge, wie auch Manuel Neuer feststellte.

Man hat gemerkt, dass wir uns immer wieder in gute Abschlusspositionen bringen konnten.

Thomas Müller

"Es waren gute Akzente zu sehen. Auch in der zweiten Halbzeit hatten sie um die Box herum gute Szenen", sagte der Welttorhüter und stellte fest, dass den "Schalkern ein Erfolgsmoment fehlt". Dies sei aber gegen Mannschaften wie den FC Bayern "recht schwierig" zu bekommen.

Dass die Bayern trotz des Schalker Engagements spielerisch überlegen waren, war offensichtlich. "Man hat gemerkt, dass wir uns immer wieder in gute Abschlusspositionen bringen konnten, wenn wir das Tempo anziehen und konzentriert unsere Ballstafetten durchziehen", merkte Thomas Müller an.

Dies sei aber auch der Grund gewesen, warum man "im Mittelfeld und im Angriff in der Rückwärtsbewegung ein bisschen nachlässiger" war - "und das hat Schalke ein, zweimal ausgenutzt, hat sich ordentlich durchkombiniert und ist auch immer wieder zum ein oder anderen Abschluss gekommen."

Und dennoch stand Königsblau zum Ende der Englischen Woche nach drei Spielen mit null Punkten da, während die Bayern neun einfuhren und laut Müller in der "Tabelle einen Riesenschritt" machten.

drm