Bundesliga

Neuer, Lewandowski, Müller, - Kahn kündigt Gespräche an

Bayern-Vorstandschef kündigt Gespräche an

Neuer, Lewandowski, Müller - und wen Kahn außerdem unbedingt halten will

Vor wichtigen Gesprächen: Bayern-Vorstandschef Oliver Kahn.

Vor wichtigen Gesprächen: Bayern-Vorstandschef Oliver Kahn. imago images/Sammy Minkoff

Oliver Kahn macht sich keine Illusionen, dass Manuel Neuer ihn am Ende seiner Karriere in den Schatten gestellt haben wird. "Er bricht alle Rekorde und lässt nichts mehr für mich übrig", sagte der Vorstandsboss des FC Bayern am Mittwoch über den Kapitän und Stammtorwart, dem er zutraut, auch mit 40 noch Profi zu sein: "Er ist sehr, sehr gefräßig."

Dass der FC Bayern diesen unersättlichen Spitzenprofi nicht ziehen lassen will, liegt auf der Hand. Und weil auch bei Robert Lewandowski und Thomas Müller, den wohl wichtigsten Offensivspielern, 2023 die aktuellen Verträge enden, stehen an der Säbener Straße wichtige Gespräche an.

Kahn schwärmt von Salihamidzic

"Ob es Manuel Neuer, ob es Robert Lewandowski, ob es Thomas Müller ist - es sind alles Größen dieses Vereins, alles Spieler, an denen man auch die Erfolge des letzten Jahrzehnts und die aktuellen Erfolge festmachen kann", so Kahn. "Es versteht sich von selbst, dass wir mit all diesen Spielern in den Austausch gehen, um auch zu verstehen, was sie für Überlegungen haben und was sie wollen. Natürlich ist das auf unserer Agenda ganz oben in der nächsten Zeit."

FIFA-Weltfußballer Lewandowski, der seine Zukunft zuletzt offengelassen hatte, bezeichnete Kahn als "absolutes Phänomen" und "Versicherung" des FC Bayern. "Natürlich werden wir alles daran setzen, dass wir Robert möglichst lange noch bei uns halten können."

Ein wenig unter dem öffentlichen Radar bewegt sich der 2023 auslaufende Vertrag eines vierten Erfolgsgaranten beim FC Bayern: Sportvorstand Hasan Salihamidzic. "Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Hasan noch eine lange Zeit beim FC Bayern München bleiben wird. Wir arbeiten sehr gut zusammen, es macht unheimlich Spaß", sagte Kahn. "Wenn man seine Arbeit anschaut, wenn man den Kader anschaut, wenn man sieht, welchen Erfolg die Mannschaft in seiner Ägide bisher gehabt hat, spricht das alles für ihn."

jpe

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