Bundesliga

Neue Bewegung bei Jadon Sancho? BVB auf Tag X vorbereitet

Manchester United könnte Ernst machen

Neue Bewegung bei Sancho? BVB auf Tag X vorbereitet

Jadon Sancho

Die Premier League lockt weiter: Jadon Sancho. imago images

Ob und wo Jadon Sancho das Premier-League-Spiel zwischen Leicester City und Manchester United am Sonntag verfolgt hat, ist nicht überliefert. Das Ergebnis dürfte ihn aber doch interessiert haben: Per 2:0 schaffte United die direkte Champions-League-Qualifikation. Kommt jetzt in die Personalie Sancho neue Dynamik?

ManUnited hat durch die Champions League rund 66 Millionen Euro mehr

Mit der Rückkehr in die Königsklasse erfüllt Englands Rekordmeister jedenfalls die sportlichen Ansprüche von Borussia Dortmunds Offensivmann und schafft auch finanziell andere Möglichkeiten: Der Unterschied zwischen den Einnahmen in der Champions und denen der Europa League beträgt für englische Klubs rund 66 Millionen Euro.

Dass United als Wunschziel Sanchos gilt, ist längst bekannt. Ob die Red Devils aber tatsächlich die Summe bieten, die der BVB aufruft, bleibt abzuwarten. Weil sie zu keinem "Corona-Rabatt" bereit sind, wollen die Dortmunder deutlich über 100 Millionen Euro für Sancho, dessen Vertrag noch zwei Jahre läuft.

Zorc erwartet Sancho "am Donnerstag zurück in Dortmund"

Bislang verfolgen die Verantwortlichen die täglichen Spekulationen um ihr 20-jähriges Juwel gelassen. "Wir erwarten Jadon zum Trainingsauftakt am Donnerstag zurück in Dortmund", sagte Sportdirektor Michael Zorc am Sonntag dem kicker. Er weiß: Die Borussia sitzt am längeren Hebel, da trotz des jüngsten Saison-Defizits von 45 Millionen Euro keine wirtschaftliche Notwendigkeit besteht, Sancho verkaufen zu müssen.

Hinter den Kulissen allerdings bereiten sich die Verantwortlichen auf den Tag X vor, an dem möglicherweise tatsächlich ein adäquates Angebot aus Manchester in die Geschäftsstelle flattert. Eine Prioritätenliste potenzieller Nachfolger ist bereits erstellt, laut der seriösen "Times" soll darauf der Name Jonathan Ikoné vom OSC Lille stehen. Was den 22-Jährigen interessant macht: Der Linksfuß ist offensiv flexibel einsetzbar und wurde bei PSG hervorragend ausgebildet.

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Matthias Dersch/jpe

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