Tennis

Neue Bälle in Paris, neue Hürde für Nadal

Spiel dürfte allgemein schneller werden

Neue Bälle in Paris, neue Hürde für Nadal

Rafael Nadal

Strebt seinen 13. Titel in Roland Garros an: Rafael Nadal. imago images

Die Corona-Pandemie hatte eine Verschiebung der French Open in den September erzwungen, das ist aber nicht die einzige Neuerung in diesem Jahr. Wie bekannt wurde, hat der französische Tennis-Verband (FFT) seinen Vertrag mit dem bisherigen Ball-Ausrüster "Babolat" aufgelöst und wird in den kommenden fünf Jahren mit "Wilson" zusammenarbeiten.

Die neuen Bälle sind etwas leichter und springen höher ab, wodurch das Spiel an sich schneller wird. Das dürfte Sandplatzkönig Nadal nicht unbedingt gefallen, ist es doch bekannt, dass der Spanier ein etwas langsameres Spiel bevorzugt.

So wirklich neu ist die Nachricht nicht, immerhin wurde der Deal 2019 geschlossen. Nur ist sie jetzt, wenige Tage vor Start des Grand Slams, von besonderer Relevanz. Weil Wilson für das Turnier neue, speziell für Sand konzipierte Bälle designt hat, werden sich aber alle Profis an das neue Spielgerät gewöhnen müssen.

drm