3. Liga

Hansa Rostock und die Nervenschlacht? Jens Härtel: Ist es schon lange

Hansa verpasst Big Points im Aufstiegsrennen

Nervenschlacht? Härtel: Ist es schon lange

Entscheidung vertagt: Jens Härtels Rostock im Gleichschritt mit 1860 und Ingolstadt.

Entscheidung vertagt: Jens Härtels Rostock im Gleichschritt mit 1860 und Ingolstadt. imago images

"Wir hatten die klare Mehrzahl an Chancen", resümierte Härtel nach dem Spiel bei "MagentaSport". "Wir haben schon dominant gespielt und hatten deutlich mehr Spielanteile, aber wir mussten immer auf der Hut sein, weil Zwickau beim Umschalten immer noch gefährlich war. Sie hatten auch ihre Situationen. Wenn du dann das Tor nicht machst, dann musst du wenigstens 0:0 spielen." Torlos spielte auch Hansa-Verfolger FC Ingolstadt (gegen Saarbrücken). Weil auch 1860 München nur einen Punkt aus Wiesbaden entführte, blieben die ersten vier Ränge unverändert und Rostock Zweiter hinter Dresden.

"Wir müssen halt unseren Job machen"

Härtel sagte zur Ausgangslage vor den letzten beiden Saisonspielen: "Wir sind noch in einer guten Position. Wir haben alles in der Hand, wir müssen halt unseren Job machen. Dass es schwer wird, hat man heute gesehen gegen eine Mannschaft, die fightet, die uns nichts geschenkt hat und das wird nächste Woche in Unterhaching genauso sein." Angesprochen darauf, ob der Aufstiegskampf nun zur Nervenschlacht würde, gab Härtel an: "Das ist es ja schon eine geraume Zeit. Wir hätten heute einen guten Schritt tun können, wenn wir das Spiel gewonnen hätten. Deswegen tut es eben nochmal extrem weh, weil dann wären wir vier Punkte vorne gewesen und hätten es nächste Woche auch perfekt machen können."

Nun gegen die Kellerkinder

Für den Coach und sein Team geht es in den letzten beiden Spielen gegen die derzeit letzten beiden Teams der 3. Liga: Unterhaching (Samstag, 14 Uhr) und Lübeck (Samstag, 22.05., 13.30 Uhr). "Es gilt, sich zu schütteln", forderte Härtel. "Auch klar zu analysieren, was wir besser machen müssen in Unterhaching. Und dann mit einer nötigen Frische nach München zu fahren und den Dreier zu landen."

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