3. Liga

Gemischte Gefühle beim SV Meppen

Gemischte Gefühle beim SV Meppen

Neidhart hadert: "In fünf Minuten war alles fast kaputt"

Christian Neidhart

Zuckerbrot und Peitsche: Christian Neidhart. imago images

Die Emsländer kamen eigentlich gut aus der Pause, vom 1. FC Kaiserslautern kam nicht viel. Eigentlich, weil die Chancen zu Beginn des zweiten Durchgangs nicht genutzt wurden. Das sollte sich rächen: Nach einem Doppelschlag von Christian Kühlwetter lag Meppen plötzlich mit zwei Toren zurück. Dem glücklichen Händchen von Cheftrainer Christian Neidhart hatte es der SVM zu verdanken, dass aus dem 1:3 doch noch ein verdientes 3:3 wurde. Hilal El-Helwe und Julius Düker kamen beim Doppelwechsel und sorgten für die Joker-Tore.

Dass seine Elf ohne die verletzten Markus Ballmert, Marcus Piossek und Valdet Rama sowie den gesperrten Willi Evseev das Ruder noch herumriss und auswärts seit fünf Monaten ungeschlagen bleibt, registrierte Neidhart zufrieden. "Das muss eine Mannschaft erst mal wegstecken. Wir können jeden reinwerfen", verwies er auf den ausgeglichenen Kader und sprach von einer "moralischen Meisterleistung".

Dennoch gab es auch Kritik, speziell die Phase nach der Pause ärgerte den Coach: "Wir waren sehr spielbestimmend und haben Lautern nur durch eigene Fehler unnötig stark gemacht. Wir hätten uns das Spiel in fünf Minuten fast selber kaputt gemacht", haderte der 51-Jährige. Gemischte Gefühle also beim SV Meppen, der nichtsdestotrotz seine gute Ausgangsposition im Rennen um die Spitzenplätze gewahrt hat.

cfl/um