Bundesliga

Eintracht Frankfurt: Ndicka und Tuta reifen im Schatten der Stars

Zwei Abwehr-Talente mit großer Perspektive

Ndicka und Tuta reifen im Schatten der Stars

Auf dem aufsteigenden Ast: Die Jungspunde Evan Ndicka und Tuta.

Auf dem aufsteigenden Ast: Die Jungspunde Evan Ndicka und Tuta. imago images

Lediglich sieben Gegentreffer ließ das Team von Trainer Adi Hütter 2021 zu, ebenso wenig wie die Defensive des FC Bayern um Weltklasse-Keeper Manuel Neuer. Nur der VfL Wolfsburg (sechs Gegentore) kommt auf einen noch besseren Wert. Die Frankfurter Bilanz wirkt umso bemerkenswerter, als in Ex-Kapitän David Abraham ein absoluter Leistungsträger nach dessen freiwilligem Abschied sozusagen von heute auf morgen ersetzt werden musste. Nachfolger Tuta bewältigt das schwere Erbe des Argentiniers als rechtes Glied der Dreier-Abwehrkette aber bislang imponierend.

Klarer Boss des Defensivverbunds ist nach Abrahams Abgang Martin Hinteregger als Mittelmann. "Eine witzige Konstellation" nennt der 29-Jährige dabei sein Zusammenspiel mit den Youngsters Evan Ndicka und Tuta (beide 21): "Ein Franzose, ein Brasilianer und a Österreicher", formuliert Hinteregger lachend, "aber es funktioniert richtig gut. Wir drei verstehen uns hervorragend, auch wenn es die Sprache oft ein bisschen schwieriger macht. Aber wichtig ist: Die beiden vertrauen mir, ich vertraue den beiden. Sie machen ihre Arbeit hervorragend, das macht es für mich einfacher." Und obendrein sei Keeper Kevin Trapp "natürlich auch ein wichtiger Faktor im Tor".

Besondere Beachtung verdienen die starken Leistungen Ndickas und Tutas speziell wegen ihres Alters. Im Schatten der offensiven Top-Stars André Silva, Filip Kostic oder Luka Jovic reifen in Eintrachts Abwehrzentrum zwei Talente, die ebenfalls auf eine glänzende Zukunft - oder stattliche Transfererlöse - hinweisen.

Thiemo Müller