Int. Fußball

Nächster Coronafall in der Schweiz - Xamax muss nicht in Quarantäne

Nach dem FC Zürich meldet auch Xamax einen positiven Test

Nächster Coronafall in der Schweiz - Xamax muss nicht in Quarantäne

In seinem Team gibt es einen positiven Corona-Test: Xamax-Trainer Stephane Henchoz.

In seinem Team gibt es einen positiven Corona-Test: Xamax-Trainer Stephane Henchoz. imago images

Super-League-Schlusslicht Xamax hatte am Dienstagabend mitgeteilt, dass ein Spieler der ersten Mannschaft positiv getestet worden ist. Der betroffene Spieler, dessen Identität der Klub nicht öffentlich bekannt gab, sei aber weder gegen den FC Zürich (1:1) am vergangenen Dienstag noch beim FC Thun (0:3) am Sonntag zum Einsatz gekommen. Eine Absage des zunächst von Mittwoch auf Donnerstag (18.15 Uhr) verlegten Spiels gegen den FC Sion ist inzwischen vom Tisch, nachdem der betroffene Akteur laut des Neuenburger Kantonsarztes Claude-Francois Robert "derzeit nicht ansteckend" sei.

Alle Spieler und Mitarbeiter von Xamax hatten letzten Freitag sowie Dienstagmorgen einen Test gemacht, nachdem beim FC Zürich insgesamt zehn positive Coronafälle bekannt geworden waren. Die erste Testreihe war bei allen Spielern von Xamax negativ ausgefallen. Beim FCZ mussten Team wie Trainerstab in Quarantäne, die zweite Mannschaft musste ran.

Arge Terminnot bei weiteren Spielverschiebungen

Eine Mannschaftsquarantäne für Xamax hätte die Schweizer Liga in arge Terminnot gebracht und zudem die Diskussionen über das Szenario eines vorzeitigen Saisonabbruchs weiter angeheizt. Bis zum 3. August muss die Liga beendet sein, dann will die UEFA die Schweizer Teilnehmer am Europacup wissen. Sechs Spieltage stehen noch aus.

In einem Dreikampf an der Tabellenspitze führt vor den Spielen am Mittwochabend und Donnerstag der FC St. Gallen (59 Punkte) vor Young Boys Bern (58) und dem FC Basel (55, ein Spiel mehr ausgetragen).

cfl/kon