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Nächste Absage bei DFB-Frauen: Auch Marina Hegering fällt aus

Anstoßzeit um eine Viertelstunde vorverlegt

Nächste Absage bei deutschen Frauen: Auch Hegering fällt aus

Marin Hegering wird gegen Frankreich nicht spielen können.

Marin Hegering wird gegen Frankreich nicht spielen können. imago images

Die Abwehrchefin des deutschen Frauen-Meisters Bayern München kann im Testspiel am Donnerstag in Straßburg gegen Frankreich (20.55 Uhr, LIVE! bei kicker) wegen einer Oberschenkelverletzung nicht eingesetzt werden. "Es macht überhaupt keinen Sinn, sie in eine Belastung zu bringen. Wir riskieren nichts", sagte Voss-Tecklenburg am Mittwoch auf einer Online-Pressekonferenz.

Damit verlängert sich die Ausfallliste bei den deutschen Frauen weiter. Denn erst am Dienstag musste etwa die frisch gebackene französische Meisterin Sara Däbritz absagen. Ebenfalls aus Verletzungsgründen muss Melanie Leupolz passen, Sara Doorsoun ist erkrankt. Lina Magull, Alexandra Popp, Kathrin Hendrich, Lena Petermann sowie Pauline Bremer sowie Giulia Gwinn standen schon länger als Ausfälle fest, Dzsenifer Marozsan ist bereits zu ihrem Leihklub OL Reign in die USA gereist.

Talente nun gefordert - Nüsken in der Startelf

Durch die zahlreichen Ausfälle rücken in den letzten beiden Tests - nach der Frankreich-Partie steht am kommenden Dienstag in Offenbach noch der Vergleich gegen Chile an (15 Uhr) an - die frischen Kräfte in den Mittelpunkt. "Es ist schade, dass da immer mehr ausfallen", sagte Sjoeke Nüsken von Eintracht Frankfurt, räumte aber auch ein, dass sie und die anderen dadurch bessere Chancen hätten, "mehr spielen zu dürfen".

Auf jeden Fall wird die 20-Jährige gegen Frankreich zur Startelf zählen: "Ich möchte die Spielzeit nutzen, die ich bekomme und mich der Trainerin zeigen. Es geht darum, noch einmal die Kräfte zu sammeln und die Leistungen der vergangenen Spiele zu wiederholen", sagte Nüsken.

Zumal Voss-Tecklenburg trotz der Personalsorgen an ihrer Philosophie festhalten und versuchen will, dem Gegner das eigene Spiel aufzuzwingen. "Es wird spannend zu sehen, wer eine wirkliche Alternative zu den gestandenen Spielerinnen ist, wie die Jüngeren unsere seit einem Jahr erarbeiteten Automatismen bereits verinnerlicht haben", sagte die Bundestrainerin.

Bis zu 5000 Zuschauer: Anstoßzeit vorverlegt

Eine Änderung gab es bei der Anstoßzeit. Die Partie in Straßburg war ursprünglich für 21.10 Uhr angesetzt. Auf Bitte des Ausrichters wurde aber der Anpfiff um eine Viertelstunde auf 20.55 Uhr vorverlegt. Der Grund für die Vorverlegung ist ein positiver: Denn der Französische Fußball-Verband (FFF) erhielt kurzfristig die Genehmigung, die Partie vor maximal 5000 Besuchern austragen zu dürfen. Die dazu erlassenen Regierungsvorgaben machten die Vorverlegung notwendig.

jer