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Nach zähen Verhandlungen: Jovic schließt sich Florenz an

Stürmer vergrößert serbisches Kontingent bei der Viola

Nach zähen Verhandlungen: Jovic schließt sich Florenz an

Spielt fortan in Florenz: Luka Jovic.

Spielt fortan in Florenz: Luka Jovic. IMAGO/MN Press Photo

Seit Wochen hatten sich die Verhandlungen zwischen Jovic, den Königlichen und Florenz hingezogen - nun ist der Transfer fix. Wie die Viola bekanntgab, wechselt der serbische Nationalstürmer (25 Länderspiele, neun Tore) in die Stadt der Medici. Die Italiener machten zwar keine Angaben zu Details, allerdings hatten zuletzt spanische, italienische und serbische Medien berichtet, dass der 24-Jährige einen Zweijahresvertrag mit Option auf Verlängerung erhält - Real soll zudem 50 Prozent des Erlöses bei einem Weiterverkauf erhalten.

Über die Höhe der Ablöse, die Florenz bezahlt, ist indes nichts bekannt. Sicher ist aber, dass es bei weitem nicht die 60 Millionen Euro sein werden, die Real Madrid im Sommer 2019 an Eintracht Frankfurt überwiesen hat. Bei der SGE hatte Jovic seine bislang beste Zeit, zwischen 2017 und 2019 erzielte er 36 Tore in 75 Spielen für die Eintracht - und spielte sich auf den Zettel so manch eines Top-Klubs.

Kaum Spielzeit, aber viele Titel bei Real

Real Madrid griff zu, doch bei den Blancos wurde der Serbe den in ihn gesteckten Erwartungen nicht gerecht. Weder unter Zinedine Zidane noch zuletzt unter Carlo Ancelotti kam er über die Rolle eines Edelreservisten hinaus - an Karim Benzema führte schlicht kein Weg vorbei. Insgesamt kam Jovic bei Real lediglich auf 45 Pflichtspiele - meist als Einwechselspieler.

Wenngleich er nicht sonderlich viel dazu beigetragen hat, so gewann Jovic zweimal die spanische Meisterschaft, zweimal den Supercup und zuletzt die Champions League mit den Königlichen. Diesen Erfahrungsschatz kann er in Florenz, das in der kommenden Saison in der Conference League starten wird, nun einbringen. In der Toskana soll der 24-Jährige das Erbe seines Landsmanns Dusan Vlahovic, der im Januar zu Juventus Turin gewechselt ist, antreten. Nach Nikola Milenkovic, Aleksa Terzic und dem ehemaligen Schalker Matija Nastasic (122 BL-Spiele) ist Jovic damit der vierte serbische Nationalspieler bei der Viola.

drm

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