3. Liga

Nach Wildpark-Abschied: DFB fordert Stellungnahme vom Karlsruher SC

Karlsruher SC äußert sich zu Pyro-Show

Nach Wildpark-Abschied: DFB fordert Stellungnahme

Flammenmeer: Der Abschied vom Karlsruher Wildpark wurde entsprechend zelebriert.

Flammenmeer: Der Abschied vom Karlsruher Wildpark wurde entsprechend zelebriert. imago

Der Abschied des altehrwürdigen Karlsruher Wildparkes sorgte nicht nur national für Schlagzeilen: Begleitet von der Stadion-Hymne "Für immer KSC" brannten im Anschluss an die Partie rund um den Rasen hunderte Pyro-Fackeln ab und hüllten das Stadion, in dem in dieser Woche bereits die Abrissarbeiten begonnen haben, in ein rotes Flammenmeer.

Bezüglich dieser Szenen hat der KSC nun ein Schreiben vom DFB mit der Aufforderung erhalten, sich zu den Vorkommnissen zu äußern. In einer Stellungnahme betonen die Badener nun, dass "die Veranstaltung des Meisterschaftsspiels des KSC gegen die Würzburger Kickers [...] nach der Pressekonferenz mit einer Durchsage des Stadionsprechers formal und ordnungsgemäß" für beendet erklärt worden war.

Alle Genehmigungen seien erteilt worden

Dementsprechend stehe die im Anschluss daran stattgefundene und vom Drittligisten ausdrücklich als neu deklarierte Veranstaltung mit dem Titel "Abschied Wildparkstadion" in keinerlei Verbindung mit dem DFB: "Veranstalter war der Verein 'Supporters Karlsruhe 1986 e.V.'." Für diese Veranstaltung wurden zwischen den Supporters und "den Behörden Branddirektion, Polizei, Bauordnungsamt, Ordnungs- und Bürgeramt sowie dem städtischen Eigenbetrieb Fußballstadion im Wildpark" sowohl ein behördliches Einvernehmen hergestellt als auch in der Folge "alle erforderlichen Genehmigungen erteilt".

kög