Eishockey

Nach vier positiven Tests: U-20-WM abgebrochen

IIHF erklärt Turnier in Kanada für beendet

Nach vier positiven Tests: U-20-WM abgebrochen

Muss mit dem DEB-Team wieder nach Hause reisen: U-20-Bundestrainer Tobias Abstreiter

Muss mit dem DEB-Team wieder nach Hause reisen: U-20-Bundestrainer Tobias Abstreiter imago images/Michael Sigl

Der Weltverband IIHF bestätigte am Mittwoch das Aus für das Turnier im kanadischen Edmonton und Red Deer "aufgrund der anhaltenden Verbreitung von Covid-19 und der Omikron-Variante".

Damit ist auch für die deutsche U20-Auswahl von Trainer Tobias Abstreiter nach zwei Auftritten gegen Finnland (1:3) und Tschechien (2:1) die Junioren-WM beendet.

"Wir haben dieses Turnier mit dem vollen Vertrauen in die Covid-19-Protokolle begonnen", erklärte IIHF-Präsident Luc Tardif in einem Statement: "Die anhaltende Verbreitung und die Omikron-Variante haben uns aber fast direkt nach der Ankunft gezwungen, die Protokolle anzupassen. Leider war das nicht genug. Jetzt müssen wir uns die Zeit nehmen und uns darauf konzentrieren, alle Spieler und Teammitglieder sicher nach Hause zu bringen."

Vier positive Tests in drei Teams

Zuvor waren mit Tschechien, Russland und den USA drei Mannschaften wegen Corona-Fällen in Quarantäne geschickt worden, nachdem insgesamt vier Spieler dieser Teams positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. Die Partien dieser Mannschaften waren zunächst jeweils mit 1:0 für das Team ohne positiven Test gewertet worden.  

Anders als im vergangenen Jahr befanden sich die insgesamt zehn Mannschaften in der kanadischen Provinz Alberta - verteilt auf die Städte Edmonton und Red Deer - nicht wie im Vorjahr in einer strikten "Bubble". 

jom