2. Bundesliga

Nach seiner Freistellung beim HSV: Mutzel zieht vor Gericht

Ehemaliger Sportdirektor setzt sich zur Wehr

Nach seiner Freistellung: Mutzel zieht gegen den HSV vor Gericht

Geht gegen seine Freistellung vor: Michael Mutzel.

Geht gegen seine Freistellung vor: Michael Mutzel. IMAGO/foto2press

Wie das Arbeitsgericht Hamburg am Donnerstag bestätigte, ist für den kommenden Dienstag ein Arbeitsgerichtstermin zwischen dem 42-Jährigen und dem Zweitligisten anberaumt, sollte es nicht zuvor zu einer außergerichtlichen Einigung zwischen den Parteien kommen. Zunächst hatte die "Bild" über den Schritt Mutzels berichtet.

Der Freistellung Mutzels drei Tage vor dem Auftakt bei Eintracht Braunschweig (2:0) vorausgegangen war zunächst dessen Degradierung nach der abgelaufenen Spielzeit durch Jonas Boldt. Der HSV-Sportvorstand hatte von einem gestörten Vertrauensverhältnis zum ehemaligen Bundesliga-Profi von Eintracht Frankfurt, dem VfB Stuttgart und dem Karlsruher SC gesprochen, den Kompetenzbereich Mutzels beschnitten und ihn von der Mannschaft entfernt.

Diesen Maßnahmen ließ der Klub in der vergangenen Woche ein knappes Statement folgen und entband Mutzel von allen Tätigkeiten.

jch