Bayern

Rot in Heimstetten: Schweinfurts Zeller wird nicht gesperrt

TV-Bilder zeigen einen "Wahrnehmungsfehler"

Nach Rot in Heimstetten: Schweinfurts Zeller kommt ohne Sperre davon

Seine Rote Karte in Heimstetten stellte sich als Irrtum heraus: Lucas Zeller (links), Verteidiger des 1. FC Schweinfurt 05

Seine Rote Karte in Heimstetten stellte sich als Irrtum heraus: Lucas Zeller (links), Verteidiger des 1. FC Schweinfurt 05 IMAGO/Zink

Regionalliga Bayern

Lucas Zeller kann ab sofort wieder für den 1. FC Schweinfurt 05 spielen. Der Abwehrmann sah am Freitag beim 2:3 in Heimstetten in der 33. Minute die Rote Karte, weil Schiedsrichter Andreas Hummel eine Notbremse gesehen haben wollte. Doch die TV-Bilder zeigen, dass eher Teamkollege Jannis Rabold dem gegnerischen Stürmer in die Parade gefahren war.

Die Punkte, die die "Schnüdel" in Unterzahl im Speckgürtel von München lassen mussten, gibt ihnen keiner zurück. Doch zumindest kann Zeller ab sofort, schon am Dienstag beim FV Illertissen, wieder mitwirken, da das Sportgericht des Bayerischen Fußball-Verbands keine Sperre gegen den 22-Jährigen verhängen wird. Der Verbandsanwalt sah vielmehr "einen Wahrnehmungsfehler des Schiedsrichters", der zur Einstellung des Verfahrens gegen Zeller geführt hat.

Stellungnahme am Samstag

FC-05-Sportdirektor Robert Hettich zeigt sich erleichtert und erklärt auf der vereinseigenen Internetseite: "Wir haben dem Verband bereits am Samstag eine ausführliche Stellungnahme inklusive eindeutiger TV-Bilder zukommen lassen. Wir freuen uns, dass der Verbandsanwalt die Bilder genauso sieht und entsprechend keine weitere Spiele-Sperre ausgesprochen hat."

stw