Bundesliga

Nach Rassismus-Vorwürfen: FC Bayern zieht Konsequenzen

"Dass gegen unsere Grundsätze verstoßen wurde, schmerzt uns"

Nach Rassismus-Vorwürfen: FC Bayern zieht Konsequenzen

"In unserem Klub dulden wir weder Intoleranz noch Diskriminierung", betont der FC Bayern.

"In unserem Klub dulden wir weder Intoleranz noch Diskriminierung", betont der FC Bayern. imago images

Nach zwei Monaten hat der FC Bayern die interne Untersuchung der Rassismus-Vorwürfe gegen Mitarbeiter im Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) abgeschlossen. Es wird strukturelle und personelle Veränderungen geben.

Nachdem der WDR rassistische Bemerkungen publik gemacht hatte, hatten sich die Münchner noch im August von einem Jugendtrainer getrennt, der daraufhin Klage einreichte. In einer Mitteilung vom Freitag spricht der FCB nun von Vorgängen in einem Teilbereich des NLZ, "die gegen arbeitsrechtliche Pflichten verstoßen haben" und "mit der Haltung des FC Bayern nicht übereinstimmen".

In den Jugendmannschaften U 9 bis U 15 soll es deshalb nicht weniger als einen "personellen Neuanfang" geben. Außerdem werde man künftig "bei der Festlegung auf Zuständigkeiten bestimmter Funktionen die Verantwortung auf mehrere Personen übertragen", die Anlaufstellen für Probleme im NLZ neu positionieren und "weitreichende, regelmäßige Schulungs- und Fortbildungsprogramme" durchführen.

"Wir werden alles dafür tun, dass sich so etwas nicht wiederholt", betont Dr. Michael Gerlinger. Der Direktor Recht & Personal und Compliance-Beauftragter des FC Bayern leitete die Ermittlungen, bei denen "teils erhebliche Verstöße gegen arbeitsrechtliche Pflichten zutage" getreten seien. "In unserem Klub dulden wir weder Intoleranz noch Diskriminierung. Dass jetzt an einer Stelle gegen unsere Grundsätze verstoßen wurde, schmerzt uns."

jpe

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