3. Liga

Nach Pokalpleite: Großaspach ist gegen Mainz gefordert

Bittere 0:4-Pokalpleite beim Sechstligisten Freiberg

Nach Pokalpleite: Großaspach ist gegen Mainz gefordert

Kai Gehring, Nicolas Jüllich, Oliver Zapel

Fassungslos nach der 0:4-Pokalniederlage in Freiberg: Großaspachs Kai Gehring, Nicolas Jüllich und Trainer Oliver Zapel (v.l.n.r.). imago

Eigentlich hätte die SGS gewarnt sein müssen. Schon vor zwei Jahren war der Drittligist im WFV-Pokal beim SGV aus dem etwa 15 Kilometer entfernten Freiberg angetreten - und unterlag durch ein Tor von Spetim Muzliukay mit 0:1. Der Mittelstürmer stand auch am Dienstag wieder im Mittelpunkt, erzielte in der Verlängerung zwei Tore und half so maßgeblich mit, dass die Finalträume der SGS und die damit verbundene Chance zur Qualifikation für den DFB-Pokal früh im Wettbewerb zerplatzten. "Wir hatten das Ziel, den Pokal zu gewinnen", sagte ein ratloser Timo Röttger nach dem Abpfiff bei "Regio TV". "Das haben wir in diesem Jahr wieder nicht geschafft."

Wir werden das Pokalspiel nicht innerhalb dieser Woche vergessen, der Stachel sitzt tief.

Großaspachs Trainer Oliver Zapel
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Osei Kwadwo Manfred

"Wir werden das Pokalspiel nicht innerhalb dieser Woche vergessen, der Stachel sitzt tief und das wird uns noch lange begleiten", betonte Zapel auf der Vereinswebsite, den vor allem der Einbruch am Ende der Verlängerung schockte. Innerhalb von 14 Minuten hatte der Drittligist vier Tore kassiert, weswegen der Coach nicht zu einem schnellen Übergang zur Tagesordnung bereit war. Vielmehr sei es "umso wichtiger, dass wir das nicht in der Kürze der Zeit thematisieren, sondern nach der Länderspielpause in Ruhe und kritisch aufarbeiten", kündigte er an.

Zuvor allerdings müssen die Schwaben zum Auswärtsspiel bei der zweiten Mannschaft von Mainz 05 antreten. Ein wichtiges Spiel gegen einen Gegner, der zuletzt vier Punkte an zwei Spieltagen gesammelt hat. "Jetzt geht es um nichts anderes, als alle Kräfte zu mobilisieren, die Konzentration voll und ganz auf die Partie gegen den FSV zu richten", forderte Zapel, der "eine Reaktion" seiner Mannschaft erwartet. Auch um den Abstand von derzeit vier Punkten auf die Abstiegszone zu vergrößern. "Wir müssen über unsere Leistungsgrenze hinaus gehen, um dort zu bestehen", sagte er. "Danach ist genügend Zeit zur Regeneration."

Yelldell und Osei Kwadwo fraglich

Fraglich ist indes noch, auf wen die SGS am Mainzer Bruchweg zählen kann. Während Julian Leist wieder dabei ist, drohen Torhüter David Yelldell, der sich am vergangenen Samstag gegen seinen Ex-Klub MSV Duisburg eine Hüft- und Beckenprellung zugezogen hat, und Flügelspieler Manfred Osei Kwadwo (muskuläre Probleme) auszufallen. Nicht in Frage kommen in jedem Fall Nico Gutjahr (Knorpelverletzung), Arnold Lechler und Panagiotis Ballas (beide Rückenprobleme).

pau