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Nach Macrons Wiederwahl: Wird Frankreich zu Europas eSport-Zentrum?

Präsident plant eSport-Offensive

Nach Macrons Wiederwahl: Wird Frankreich zu Europas eSport-Zentrum?

France Esport unterstützt und verknüpft eSportler im Land.

France Esport unterstützt und verknüpft eSportler im Land. France Esport / kicker eSports

Frankreichs wiedergewählter Präsident Emmanuel Macron plant große Events im eSport-Bereich für das Jahr 2024. Dann finden die Olympischen Sommerspiele in Paris statt und würden die optimale Gelegenheit bieten, auch den virtuellen Sport in einem passenden Rahmen zu zelebrieren.

Nachdem bei den Spielen in Tokio 2021 erstmals auch eSport-Wettkämpfe im Rahmen von Olympia stattgefunden haben, könnten in zwei Jahren weitere Verknüpfungen und Synergien zwischen virtuellem und Realsport Wirklichkeit werden. In einem Interview mit der Website "thebigwhale" kündigte Macron an, die größten eSport-Ereignisse der Welt ausrichten zu wollen. Namentlich genannt wurde das CS:GO-Major, die League of Legends Worlds und The International in DOTA 2.

Macron engagiert sich für eSport

Für den 44-Jährigen dürfte diese Ankündigung weit mehr sein als ein leeres Wahlversprechen, dass kurz vor der Stichwahl noch zum Stimmenfang genutzt wurde. Denn Macron sprach in dem Interview ausführlich über Frankreich als eSport-Standort und lobte Organisationen wie Vitality und Karmine Corp. Die LoL-Weltmeisterschaften fanden bereits zweimal im Land statt (2015 und 2019), zudem gilt Europa als realistischer Austragungsort für 2024.

Macron spricht gar von "einer historischen Chance", bei der es an Frankreich liege, diese zu Nutzen und die Verbindung zwischen Olympia und eSport weiter zu fördern. Konkretes zur Umsetzung verlautbarte er jedoch noch nicht. In den kommenden Jahren darf gespannt Richtung Gaming- und eSport-Szene ins Nachbarland geblickt werden.

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Lukas Scherbaum