Bundesliga

Nach Hübner-Urteil: Zingler stichelt gegen Leverkusen

Union-Präsident kommentiert Vorfall

Nach Hübner-Urteil: Zingler stichelt gegen Leverkusen

Hätte sich eine öffentliche Entschuldigung aus Leverkusen gewünscht: Union-Präsident Dirk Zingler.

Hätte sich eine öffentliche Entschuldigung aus Leverkusen gewünscht: Union-Präsident Dirk Zingler. imago images

Union Berlin darf aufatmen: Florian Hübner ist für seine Beleidigung gegen Nadiem Amiri beim Heimspiel gegen Bayer Leverkusen (1:0) "nur" zu einer Zwei-Spiele-Sperre und einer Geldstrafe verurteilt worden, weil ihm kein Rassismus nachgewiesen werden konnte. Cedric Teuchert kam mit einer Ermahnung davon.

Dirk Zingler zeigte sich davon am Donnerstag wenig überrascht. "Wir kennen Florian Hübner bereits einige Jahre, und Cedric Teuchert genießt seit dem letzten Sommer unser Vertrauen als Teil unseres Teams", zitiert Union Berlin seinen Präsidenten in einer Mitteilung. "Beide schätzen wir als faire Sportler und als verantwortungsvolle Menschen."

Zingler: "Beides hätte ich mir auch von der anderen Seite gewünscht"

Dass es gegen Leverkusen "von beiden Seiten Beleidigungen" gegeben habe, sei "äußerst bedauerlich und absolut unnötig", so Zingler weiter und schloss mit einem Seitenhieb Richtung Bayer 04: "Sich dafür öffentlich zu entschuldigen, zeugt von Größe und Verantwortungsbewusstsein. Beides hätte ich mir auch von der anderen Seite gewünscht."

Fakt bleibt allerdings auch, dass der DFB gegen keinen Leverkusener Profi Ermittlungen aufgenommen hatte. Der Verband betonte zudem, dass sich Hübner und Amiri "am Tag nach dem Spiel wechselseitig für das jeweilige Fehlverhalten entschuldigt und der gegenseitigen Wertschätzung versichert" hätten.

jpe

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