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Nach BVB-Freistellung: André Fuhr auch beim DHB raus

Vorgänge werden in Dortmund "gewissenhaft" geprüft

Nach BVB-Freistellung: Fuhr auch beim DHB raus

Weder auf Klub- noch Verbandsebene im Amt: André Fuhr.

Weder auf Klub- noch Verbandsebene im Amt: André Fuhr. picture alliance / Marco Wolf

Zwei Tage nach seiner offiziellen Freistellung beim BVB hat sich Fuhr auch beim DHB zurückgezogen. Der 51-Jährige habe den Verband "aufgrund der aktuellen Diskussionen um seine Person" darüber informiert, dass er für den Aufbau der neuen U-19/20-Nationalmannschaft nicht zur Verfügung stehe. Dies teilte der DHB am Mittwoch mit.

3. Spieltag

Fuhr, der zuletzt von Spielerinnen scharf kritisiert worden war, hatte beim Verband seit 2019 auf Honorarbasis für diese Altersklasse gearbeitet. Wer künftig die sportliche Leitung der U-19/20-Nationalmannschaft der Frauen übernimmt, wird der DHB zeitnah entscheiden.

Vorgänge werden "gewissenhaft" aufgearbeitet

Die Nationalspielerinnen Mia Zschocke - inzwischen nach Norwegen gewechselt - und Amelie Berger hatten bereits einige Tage vor der Freistellung Fuhrs ihre Kündigung beim BVB eingereicht. Die Vorgänge, so hieß es in der Vereinsmitteilung am Montag, würden "gegenwärtig gewissenhaft und gründlich" aufgearbeitet, dabei stehe der Verein "im Dialog mit der Anlaufstelle gegen Gewalt im Sport, die von mehreren Spielerinnen kontaktiert worden war".

Wer die Dortmunder zukünftig trainiert, steht noch nicht fest. Fuhr war am Samstag beim jüngsten Bundesliga-Spiel des BVB bei Sport-Union Neckarsulm (38:25) von Co-Trainer Andreas Kuno vertreten worden.

aho, sid

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