2. Bundesliga

SC Paderborns Muslija überzeugt und ärgert sich

Kwasniok hadert mit dem fehlenden Quäntchen Glück

Muslija überzeugt und ärgert sich

Florent Muslijas Doppelpack reichte dem SC Paderborn nicht.

Florent Muslijas Doppelpack reichte dem SC Paderborn nicht. imago images/Ulrich Hufnagel

"Wir haben auch heute gesehen, dass wir mit den großen Teams mithalten können. Aber zu Hause fehlt uns leider das Quäntchen Glück", erklärte Lukas Kwasniok nach dem denkwürdigen 3:4 gegen Werder Bremen und hatte dabei sicher auch die Heimpartien gegen Schalke (0:1) und den HSV (1:2) im Sinn.

Muslija überzeugt erneut

"Das Endresultat ist wirklich ärgerlich. Der Tag ist trotz meiner Tore nicht so schön", sagte Florent Muslija. Der Winterneuzugang aus Hannover konnte in seiner zweiten Partie für den SCP erneut überzeugen (kicker-Note 2). Der 23-Jährige entwickelte auf der Zehn gute Ideen, verwandelte seinen Elfmeter höchst sicher und traf sehenswert zum 2:1-Pausenstand.

Die Niederlage resultierte aus individuellen Fehlern. Beim Bremer Siegtor durch Ömer Toprak flog der im bisherigen Saisonverlauf stets zuverlässige Torwart Jannik Huth unter einem Eckball von Marvin Ducksch hindurch. Dem 3:3 von Niclas Füllkrug ging ein, wohl auch dem schlechten Rasen geschuldeter, Fehlpass von Muslija voraus.

Nun geht's ans Millerntor

SCP-Chefcoach Kwasniok hatte erstmals in dieser Saison seine Startelf nicht verändert und stellte die Akteure auf, die auch beim 2:1-Sieg in Nürnberg begonnen hatten. Nach dem spielfreien Wochenende sind die Ostwestfalen beim FC St. Pauli zu Gast. Genug Zeit für den Coach, um seine Anfangsformation für das Millerntor festzulegen. Es spricht nicht viel dagegen, dass es die elf Akteure aus dem Werder-Spiel sein werden.

mas/js

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