Eishockey

München schon raus - Adler und Eisbären schlagen zurück

Ingolstadt schafft Überraschung

München schon raus - Adler und Eisbären schlagen zurück

Wieder jubeln die Ingolstädter: Der EHC Red Bull München ist im DEL-Halbfinale nur Zuschauer.

Wieder jubeln die Ingolstädter: Der EHC Red Bull München ist im DEL-Halbfinale nur Zuschauer. imago images

Erstmals seit sechs Jahren ist der EHC Red Bull München in der DEL bereits im Viertelfinale gescheitert. Das Team von Trainer Don Jackson verlor am Donnerstag auch das zweite Play-off-Spiel beim ERC Ingolstadt mit 4:5 (1:1, 3:1, 0:2). Schon am Dienstag hatte der dreimalige deutsche Meister gegen die Schanzer überraschend 1:4 verloren.

Der Vorrundenzweite der Süd-Gruppe war als formstärkstes Team der Liga in die Play-offs gegangen und galt neben den Adler Mannheim als Topfavorit auf den Titel. Von den letzten zwölf Vorrundenspielen hatte der EHC elf gewonnen. Am Donnerstag sah alles nach einer erfolgreichen Revanche der Gäste aus, doch Ingolstadt kam im Schlussdrittel noch einmal in Fahrt und schoss den EHC durch Brandon Defazio nach 120 Sekunden in der Overtime aus den Play-offs.

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Der ERC steht damit überraschend als erstes Team im Halbfinale, das am Montag startet und ebenfalls nur im "Best-of-three"-Modus ausgetragen wird. Die übrigen drei Viertelfinalserien werden am Samstag entschieden. Die Adler Mannheim als bestes Vorrundenteam verhinderten ohne ihren verletzten Torjäger David Wolf ein frühes Playoff-Aus durch ein 3:1 (3:0, 0:0, 0:1) bei den Straubing Tigers.

Auch für den Geheimfavoriten Eisbären Berlin ist die Saison noch nicht vorbei. Der Vorrundenerste der Nord-Gruppe schlug eindrucksvoll mit 6:0 (2:0, 1:0, 2:0) bei den Iserlohn Roosters im Sauerland zurück. Iserlohn hatte das erste Match 4:3 gewonnen. Die Grizzlys Wolfsburg erzwangen durch ein 3:2 (1:0, 2:2, 0:0) gegen die Fischtown Pinguins ein entscheidendes Duell, das aber wieder in Bremerhaven stattfindet. Dort hatten die Pinguins am Dienstag 4:2 gewonnen.

kon/dpa

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