Bundesliga

Nicolai Müller hat das Angebot zur Vertragsverlängerung des Hamburger SV abgelehnt - HSV-Sportchef Jens Todt: "Die Situation bleibt unverändert. Es wird keinen Wechsel in diesem Sommer geben."

Trotz Ende der Vertragsgespräche keine Freigabe für Wolfsburg

Müllers Nein zum HSV

Nicolai Müller hat das Angebot zur Vertragsverlängerung des Hamburger SV abgelehnt.

Nicolai Müller hat das Angebot zur Vertragsverlängerung des Hamburger SV abgelehnt. imago

Aus Hamburgs Trainingslager in Längenfeld berichtet Sebastian Wolff

Am Donnerstag war Müllers Berater Björn Bezemer nach Längenfeld gereist, hatte sich mit Jens Todt zu konkreten Gesprächen getroffen. Ohne Einigung. Am Samstag verkündete der HSV-Sportchef: "Er hat uns mitgeteilt, dass er unser Angebot vorläufig nicht annimmt. Die Gespräche sind damit beendet. Wir haben ihm aus unserer Sicht ein sehr gutes Angebot gemacht."

Die Offerte von Liga-Rivale VfL Wolfsburg ist indes um ein Vielfaches höher. Vier Millionen soll Müller bei den Niedersachsen pro Jahr verdienen und bis 2021 unterschreiben können. Einem sofortigen Wechsel aber erteilt Todt einmal mehr eine Absage: "Die Situation bleibt unverändert. Es wird keinen Wechsel im Sommer geben."

Todt: Nicolai ist Profi genug

Das bedeutet: 2018 verlässt der frühere Mainzer den HSV ablösefrei. Und wie reagiert er auf das Scheitern der Verhandlungen und das Nein zu einem Wechsel? Dass dieser Interessenskonflikt durchaus Zündstoff-Potenzial hat, weiß Todt, setzt aber auf die Einsicht des Spielers: "Sicher ist Nicolai jetzt auch enttäuscht. Aber er ist Profi genug."