Champions League

Müller kritisiert Schiedsrichter - Flicks gewagte Bayern-These

Bayern-Trainer hadert mit Sané-Entscheidung

Müller kritisiert Schiedsrichter - Flicks gewagte These

"Wir kamen nie wirklich in eine richtige Druckphase": Thomas Müller ist mit dem FC Bayern in der Champions League nur noch Zuschauer.

"Wir kamen nie wirklich in eine richtige Druckphase": Thomas Müller ist mit dem FC Bayern in der Champions League nur noch Zuschauer. picture alliance

"Wir waren in beiden Spielen die bessere Mannschaft", sagte Hansi Flick, "ich muss der Mannschaft ein Kompliment machen." Doch ein paar Gründe, warum der FC Bayern zum dritten Mal seit der Saison 2011/12 im Champions-League-Halbfinale fehlen wird, fielen ihm und seinen Spielern nach dem Aus bei Paris St. Germain schon ein.

"Wir waren wie im Hinspiel nicht ganz so entschlossen", haderte Flick bei "Sky" etwa, "vor dem Tor hat der letzte Punch gefehlt." Dazu kamen die vielen Verletzten (Manuel Neuer: "Wir pfeifen ein bisschen aus dem letzten Loch") und einige unglückliche Entscheidungen am Dienstagabend: Leroy Sané zum Beispiel hätte es "vielleicht alleine machen müssen", so Flick, als PSG-Keeper Keylor Navas seinen Querpass in der Nachspielzeit abfing.

Und dann war da noch Schiedsrichter Daniele Orsato. Thomas Müller warf dem Italiener unumwunden vor, "sich auf das Hinfallen und das Geschrei eingelassen" zu haben. "Wir kamen nie wirklich in eine richtige Druckphase, das Spiel wurde immer wieder unterbrochen."

Auch Flick verstand bei Orsatos Vorstellung "ein paar Dinge nicht richtig", wollte aber auch auf Nachfrage nicht sagen, was genau er damit meinte. "Der FC Bayern ist immer ein fairer Verlierer", behauptete er und schob die nächste gewagte These über seinen Arbeitgeber gleich hinterher: "Dass wir da im Nachhinein noch mal nachkarten, ist nicht unser Stil."

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jpe

Bilder zur Partie Paris St. Germain - Bayern München