Bundesliga

Müller: "Keiner von uns ist zurückgetreten"

Bayern-Profi leidet mit der Nationalmannschaft

Müller: "Keiner von uns ist zurückgetreten"

Thomas Müller sieht derzeit "sehr viel Negativität" um die Nationalmannschaft herum.

Thomas Müller sieht derzeit "sehr viel Negativität" um die Nationalmannschaft herum. Getty Images

Spätestens seit vergangenem Dienstag befindet sich die deutsche Nationalmannschaft in einer schweren Krise. Das 0:6 von Sevilla gegen Spanien ging auch an Thomas Müller alles andere als spurlos vorbei: ""Man leidet natürlich für seine Mitspieler im Verein, mit den Spielern, die man kennt, mit denen man zusammengespielt hat - und auch ein bisschen mit den Zuschauern", sagte Müller nach dem 1:1 des FC Bayern gegen Werder Bremen am Samstagabend am Mikrofon bei "Sky".

Müller konstatiert derzeit "viel Negativität" rund um die Nationalmannschaft: "Das tut schon weh", sagte er. Allerdings hoffe er, dass sich das Blatt bald wieder zum Besseren wenden werde. Die Fans sehnten "sich danach, dass es wieder gut läuft", sagte der Weltmeister von 2014.

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Nach dem Debakel in Sevilla rückte auch Müller wieder in den Fokus der Diskussionen um die Nationalmannschaft. Denn Bundestrainer Joachim Löw sieht sich verstärkt Forderungen ausgesetzt, Müller und die von ihm seit Frühjahr 2019 ebenfalls nicht mehr berücksichtigten Jerome Boateng und Mats Hummels wieder in die Nationalmannschaft zu berufen. "Wie gesagt, keiner von uns ist zurückgetreten", sagte Müller zu der Comeback-Thematik.

Allerdings sei es laut Müllers Aussage nicht der richtige Zeitpunkt, um über Einzelspieler zu diskutieren. Vielmehr sollten derzeit "andere Dinge" im Mittelpunkt stehen, so Müller. Er betonte zudem, dass sein "Hauptfokus" derzeit auf dem Verein liege.

jer/dpa/sid

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