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Motorrad-Sim Ride 4 angespielt

Auf Tuchfühlung

Motorrad-Sim Ride 4 angespielt

Die Motorrad-Sim RIDE 4 geht Anfang Oktober an den Start

Die Motorrad-Sim RIDE 4 geht Anfang Oktober an den Start. Milestone

Nachdem die Straßenbike-Reihe von Milestone im vergangenen Jahr pausierte, heulen die Motoren ab Oktober erneut auf. Im kommenden Jahr dann sogar auf den Next-Gen-Konsolen PlayStation 5 und Xbox Series X. Hält der Aufwärtstrend mit RIDE 4 an?

RIDE 4 startet erneut durch

Wer Motorrad-Rennspiele mag, kommt an Milestone nicht vorbei. MXGP, Supercross und MotoGP sind bereits seit Jahren fest in der Hand der Mailänder. 2015 startete die eigens entwickelte RIDE-Reihe, die adrenalingeladene Rennen mit Straßen-Bikes in den Fokus rückte.

Die gute Nachricht: RIDE 4 macht genau dort weiter, wo seine Vorgänger aufgehört haben. Euch erwartet eine realistische Abbildung des Motorrad-Rennsports, die mit über 170 lizenzierten Bikes aus verschiedenen Epochen und rund 30 Rennstrecken mächtig an Umfang zugelegt hat.

Neueinsteiger freuen sich über zusätzliche optionale Fahrhilfen, während Rennspiel-Profis nicht nur eigene Setups zusammenschustern, sondern mit verschiedenen Tuning-Teilen ihre Bikes individualisieren. Außerdem stehen nun etliche Individualisierungsmöglichkeiten in Form von neuen Helmen, Anzügen oder Handschuhen zur Wahl.

Erfreulich: Einer der größten Kritikpunkte an Teil Drei wurde ebenfalls stark verbessert. Namentlich die künstliche Intelligenz. RIDE 4 setzt, wie auch MotoGP 20, auf das A.N.N.A. genannte KI-System, das auf maschinellem Lernen beruht. Tatsächlich agiert die relativ klug und setzt euch regelmäßig unter Druck.

Mehr Abwechslung

Die vielleicht spannendste Neuerung von RIDE 4 ist der generalüberholte Karrieremodus, der im Vergleich zum direkten Vorgänger ebenfalls mächtig zulegt. Die Rennen warten mit Tag- und Nachtwechsel, dynamischem Wetter und Boxenstopps auf, die euch alles abverlangen.

Mehr Abwechslung

Die vielleicht spannendste Neuerung von RIDE 4 ist der generalüberholte Karrieremodus, der im Vergleich zum direkten Vorgänger ebenfalls mächtig zulegt. Die Rennen warten mit Tag- und Nachtwechsel, dynamischem Wetter und Boxenstopps auf, die euch alles abverlangen.

Besonders, da Teil Vier auch auf der Strecke eine gute Figur abgibt und sich aus technischer Sicht nicht hinter den großen Namen im Sim-Racing-Genre verstecken muss. Die Physik-Simulation wurde ebenfalls überarbeitet, was in einem noch realistischeren Fahrverhalten gipfelt.

Motorrad-Rennspiele bleiben allerdings eine ganz besondere Nische und auch RIDE 4 gelingt es nicht, diese für Neueinsteiger ansprechend genug zu bedienen. Neue Fans dürfte Teil Vier also vermutlich nicht generieren, dafür fällt der Einstieg zu komplex aus. Wer auf Motorrad-Rennspiele steht, wird mit RIDE 4 allerdings seine wahre Freude haben.

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Philipp Briel