Champions League

Mit Reus und Haaland gegen Sporting? Kehl: "Es wird eng"

Hoffnungen auf Brandt-Comeback

Mit Reus und Haaland gegen Sporting? Kehl: "Es wird eng"

Leistungsträger beim BVB: Marco Reus und Erling Haaland.

Leistungsträger beim BVB: Marco Reus und Erling Haaland. picture alliance / Tim Rehbein/RHR-FOTO

Ohne Erling Haaland und Marco Reus, ohne Julian Brandt und Giovanni Reyna fehlte Borussia Dortmund im Samstag-Spitzenspiel bei Borussia Mönchengladbach die offensive Power. "Wenn vier solche Top-Spieler fehlen, dann ist das nicht zu kompensieren, für keinen Klub. Natürlich hat uns daher gegen Mönchengladbach die nötige Torgefahr und Durchschlagskraft gefehlt", befindet Lizenzspielerleiter Sebastian Kehl.

Wenn vier solche Top-Spieler fehlen, dann ist das nicht zu kompensieren, für keinen Klub.

Sebastian Kehl

Der Blick geht auf Dienstag, wenn der BVB in der Champions League Sporting Lissabon empfängt (21 Uhr, LIVE! bei kicker). Am Sonntag standen drei der vier Ausfälle des Samstag wieder auf dem Platz, ausgeschlossen ist ein Einsatz von Haaland und Reus nicht. "Da müssen wir abwarten", sagt Kehl und erklärt: "Beide haben sich am Freitag im Training verletzt, wir werden den morgigen Tag noch brauchen. Es wird bei beiden eng, aber wir haben Hoffnung."

Brandt schon teilweise wieder im Mannschaftstraining

Etwas besser sieht es sogar bei Brandt aus, der im Gegensatz zu Reus und Haaland Teile des Mannschaftstrainings absolvierte. Auch beim Mittelfeldspieler, der seit der Partie bei Besiktas wegen einer Muskelverletzung fehlte, gibt es Hoffnung bei Kehl und Co.: "Das sah schon ganz gut aus. Vielleicht ist er eine Möglichkeit für den Kader gegen Sporting."

Ansonsten müssen wie am Samstag andere Akteure versuchen, die Ausfälle zu kompensieren. "Youssoufa Moukoko hat sich fernab davon die Chance von Beginn an zu spielen absolut verdient, genauso wie alle anderen, die reingekommen sind. Wir brauchen alle Jungs im Kader. Wie wir personell am Dienstag starten wird auch von der taktischen Formation abhängig sein."

Patrick Kleinmann