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Mit einem Rekord und US-Ikone Clint Dempsey: Die Seattle Sounders stehen nach dem Sieg über Houston erneut im MLS-Finale gegen den FC Toronto

Neuauflage: Im MLS-Endspiel wartet Toronto

Mit Rekord und Dempsey: Seattle steht wieder im Finale!

Die Nummer zwei hat wieder zugeschlagen: Clint Dempsey bejubelt sein 2:0 gegen Houston.

Die Nummer zwei hat wieder zugeschlagen: Clint Dempsey bejubelt sein 2:0 gegen Houston. Getty Images

Bereits in der Nacht auf Donnerstag (MESZ) wurde der erste Finalteilnehmer gefunden, Toronto setzte sich im Vergleich mit Columbus durch ein knappes 1:0 durch . Der erste Schritt zur Neuauflage des Vorjahres-Endspiels war getan. In der Nacht auf Freitag ging Seattle den zweiten und entscheidenden. Der amtierende Meister gewann sein Rückspiel gegen Houston souverän mit 3:0.

Dabei wurde wieder einmal deutlich, dass die Verteidigung der große Sounders-Trumpf ist. Denn: Dank der beiden Zu-Null-Siege in den Playoff-Halbfinals erreichte Seattle nicht nur das zweite MLS-Endspiel in Serie, sondern stellte noch so eben einen Rekord auf. In den Play-offs haben die Sounders nun bereits seit 647 Minuten keinen Treffer mehr zugelassen - das gab es zuvor noch nie.

Das Spiel ist auch schnell nacherzählt: Victor Rodriguez brachte die Hausherren nach 22 Minuten auf die Siegerstraße (20.), der 141-malige US-Nationalspieler Clint Dempsey besorgte nach dem Wechsel die Vorentscheidung (57.). Will Bruin stellte schließlich den 3:0-Endstand her (73.).

Wiederholung - oder Revanche?

Und nun? Toronto, das in der regulären Saison einen Punkterekord aufstellte, genießt im Finale am 9. Dezember Heimvorteil. Der Klub um Angreifer Jozy Altidore könnte die Trophäe als erstes kanadisches Team der MLS-Geschichte gewinnen. Im Vorjahr setzte sich allerdings Seattle im Endspiel im Elfmeterschießen durch. Für die Sounders bedeutete das den ersten Meistertitel in der MLS. Gibt es also die Wiederholung - oder die Revanche?

msc

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