2. Bundesliga

Eintracht Braunschweig: Mit Behrendt kommt die Stabilität zurück

Jetzt reist Eintracht Braunschweig nach Würzburg

Mit Behrendt kommt die Stabilität zurück

Neuzugang Brian Behrendt stabilisierte die Braunschweiger Defensive.

Neuzugang Brian Behrendt stabilisierte die Braunschweiger Defensive. imago images

Das 0:0 gegen Bundesliga-Absteiger Düsseldorf war ein Achtungserfolg für Aufsteiger Braunschweig, vielleicht sogar ein Mutmacher, denn erstmals seit dem 2. Spieltag (0:0 gegen Kiel) stand hinten wieder mal die Null bei den Niedersachsen. Immerhin hat nur der Tabellenletzte Würzburg mehr Gegentreffer kassiert (35) als der BTSV (32).

Meyer: "Behrendt hat sehr klar, sehr routiniert gespielt"

"Wir sind froh, zu Null gespielt zu haben. Unsere Fehler in der Defensive waren sicher das Thema der vergangenen Wochen", sagte Eintracht-Chefcoach Daniel Meyer. Ein Stabilisator der Abwehr war Neuzugang Brian Behrendt, der von Arminia Bielefeld verpflichtet worden war. "Brian Behrendt hat das gezeigt, was wir uns versprochen haben. Er hat sehr klar, sehr routiniert gespielt, wenig Fehler angeboten und schnell in unsere Abläufe reingefunden", lobte Meyer.

Behrendt: "Jeder hat extrem gut gegen den Ball gearbeitet"

"Der Punkt gibt etwas Ruhe, es ist schön, dass wir zu Null gespielt haben. Es war wichtig, dass wir heute in der Defensive gut gestanden haben", freute sich der Braunschweiger Debütant. "Wir haben wenig zugelassen, das ist die Basis. Jeder hat extrem gut gegen den Ball gearbeitet. Ich habe lange nicht gespielt, Luft nach oben ist immer, aber ich bin zufrieden mit dem ersten Spiel."

Sattelfest in der Defensive, aber mit viel Luft nach oben im Spiel nach vorne. Das bemängelte auch Trainer Meyer. "Insbesondere in der ersten Halbzeit haben wir im Ballbesitz zu schnell die Bälle weggegeben. Wir haben zu viele lange Bälle geschlagen und zu wenig zweite Bälle erobert", kritisierte der Coach. "Über 90 Minuten kann man es so nicht spielen. Daher war das auch unser Schwerpunkt in der Halbzeit. In der 2. Halbzeit hatten wir dann mehr Struktur in eigenem Ballbesitz und durchaus Möglichkeiten, das Spiel auch für uns zu entscheiden."

Am Freitag wartet nun ein enorm wichtiges Auswärtsspiel auf Braunschweig. Beim Tabellenletzten Würzburger Kickers (18.30 Uhr, LIVE! bei kicker) muss aus Sicht der Niedersachsen ein Dreier her, will man den Anschluss ans Mittelfeld herstellen und den direkten Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg weiter distanzieren.

mas

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