2. Bundesliga

Sven Michel erklärt den Aufschwung des SC Paderborn

Paderborns Angreifer erklärt den Aufschwung

Michel: "Für mich ist Lukas Kwasniok ein Pfundskerl"

Paderborns Angreifer Sven Michel hat einen Lauf.

Paderborns Angreifer Sven Michel hat einen Lauf. imago images/Laci Perenyi

Am Freitagabend empfängt der SC Paderborn den SSV Jahn aus Regensburg (18.30 Uhr, LIVE! bei kicker). Der Tabellendritte hat den Zweiten zu Gast. Dass diese Partie ein Spitzenspiel ist, daran hat SCP-Stürmer Michel großen Anteil.

Mit acht Toren nach neun Spieltagen liegt der 31-jährige gemeinsam mit Darmstadts Phillip Tietz auf Rang zwei der Torjägerliste hinter Schalkes Simon Terodde (elf Tore). "Es ist schön, wenn man sich mit einem Topstürmer wie Simon Terodde messen kann", sagt Michel im kicker-Interview (aktuelle Montagsausgabe, auch als eMagazine).

Wenn ich ein paar Jahre jünger wäre, wäre ich vielleicht sogar noch besser drauf.

Sven Michel

Vor dieser Saison hatte der Stürmer in 64 Zweitligapartien 19 Treffer erzielt. Nun kamen in nur neun Begegnungen schon acht weitere dazu. Überrascht ist Michel davon aber keineswegs. "Ich war schon zum Ende der abgelaufenen Saison gut in Form und habe damals in den letzten drei Spielen drei Tore geschossen", so der Angreifer, der 2016 aus Cottbus an die Pader kam. "Im Sommer habe ich eine komplikationsfreie Vorbereitung absolviert und bin jetzt körperlich in einer sehr guten Verfassung. Im Augenblick passt alles zusammen. Und wenn ich ein paar Jahre jünger wäre, wäre ich vielleicht sogar noch besser drauf."

Frischer Wind nach personellem Umbruch

Nicht nur er selbst, das ganze Team befindet sich stark im Aufschwung. Und Michel hat dafür auch eine Erklärung. "Wir haben jetzt viele junge Spieler im Team, die zuvor noch nie in der 2. Liga gespielt haben und sich nun beweisen wollen. Wir hatten im Sommer einen personellen Umbruch, mit dem ein frischer Wind eingezogen ist. Und zudem haben wir einen neuen Trainer."

Sein Verhältnis zu Lukas Kwasniok beschreibt Michel als "großartig. Der Coach ist nahbar und kann über sich selbst lachen. Beides finde ich wichtig. Wer mit Lukas Kwasniok nicht klarkommt, ist selber schuld. Für mich ist er ein Pfundskerl."

mas/js

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