20:42 - 12. Spielminute

Tor 1:0
Stindl
Rechtsschuss
Vorbereitung T. Hazard
M’gladbach

20:59 - 30. Spielminute

Gelbe Karte (M’gladbach)
T. Hazard
M’gladbach

21:01 - 31. Spielminute

Tor 2:0
Christensen
Rechtsschuss
Vorbereitung Dahoud
M’gladbach

21:36 - 50. Spielminute

Tor 3:0
Christensen
Kopfball
Vorbereitung Raffael
M’gladbach

21:43 - 56. Spielminute

Tor 3:1
Pizarro
Foulelfmeter,
Rechtsschuss
Vorbereitung Öztunali
Bremen

21:43 - 57. Spielminute

Spielerwechsel
Bartels
für Ujah
Bremen

21:53 - 67. Spielminute

Spielerwechsel
Traoré
für T. Hazard
M’gladbach

21:55 - 69. Spielminute

Gelbe Karte (Bremen)
Vestergaard
Bremen

21:56 - 70. Spielminute

Tor 4:1
Raffael
Foulelfmeter,
Rechtsschuss
Vorbereitung Stindl
M’gladbach

22:00 - 74. Spielminute

Gelbe Karte (Bremen)
Junuzovic
Bremen

22:01 - 75. Spielminute

Spielerwechsel
M. Eggestein
für Kleinheisler
Bremen

22:11 - 84. Spielminute

Spielerwechsel
Stranzl
für Dahoud
M’gladbach

22:12 - 85. Spielminute

Spielerwechsel
Fröde
für Junuzovic
Bremen

22:12 - 86. Spielminute

Spielerwechsel
Hrgota
für Raffael
M’gladbach

22:14 - 88. Spielminute

Tor 5:1
Nordtveit
Rechtsschuss
M’gladbach

BMG

SVW

Bundesliga

5:1! Gladbacher Offensive überrollt schwache Bremer Abwehr

Pizarros trauriger Abend trotz Tor und Bundesliga-Marke

5:1! Gladbacher Offensive überrollt schwache Bremer Abwehr

Gladbach hatte in Hälfte eins reichlich Grund zur Freude: Hier feiern Thorgan Hazard, Lars Stindl und Andreas Christensen (v.l.n.r.).

Gladbach hatte in Hälfte eins reichlich Grund zur Freude: Hier feiern Thorgan Hazard, Lars Stindl und Andreas Christensen (v.l.n.r.). Getty Images

Gladbachs Trainer Andre Schubert nahm im Vergleich zum 0:1 in Mainz, das den Rückrundenfehlstart (1:3 gegen Dortmund) perfekt gemacht hatte, auf drei Positionen Wechsel vor: Dahoud, Hazard und Elvedi begannen anstelle von Hofmann, Traoré und Korb (allesamt Bank).

Werder-Coach Viktor Skripnik schickte im Vergleich zum furiosen 3:3 gegen Hertha BSC zwei Überraschungen von Beginn an aufs Feld: Neuzugang Kleinheisler startete nach seiner jüngsten Einwechslung für Grillitsch von Beginn an, derweil feierte der aus dem Nachwuchs hochgezogene Guwara sein Bundesliga-Debüt, weil Santiago Garcia gesperrt war (5. Gelbe Karte). Bis dato hatte der deutsche U-20-Nationalspieler 2015/16 ganze 15-mal für Werder II gespielt.

Gladbach spielt im Strafraum Katz und Maus

Mit den neuen Akteuren in der Startelf erwischte Werder auch gleich den besseren Start - allerdings nur bis zur 3. Minute, als Vestergaard Torwart Sommer per Kopf prüfte. In der Folge nämlich übernahmen schnell die Borussen das Zepter und dominierten vor allem mit starkem Kombinationsspiel über die Flügel und trickreichen Aktionen durch die Mitte von Raffael und Dahoud.

Zum Thema

Spieler des Spiels

Andreas Christensen Abwehr

1
mehr Infos
Spielnote

Ziemlich einseitig, aber höchst unterhaltsam mit vielen sehenswerten Gladbacher Angriffszügen.

2
mehr Infos
Tore und Karten

1:0 Stindl (12')

2:0 Christensen (31')

mehr Infos
Bor. Mönchengladbach   Werder Bremen  
Spieldaten
17
Torschüsse
15
47%
Ballbesitz
53%
mehr Infos
Bor. Mönchengladbach
M’gladbach

Sommer3 - Elvedi2, Christensen1 , Hinteregger3,5, Wendt3,5 - Nordtveit2 , Dahoud1 , T. Hazard2,5 , Johnson3 - Stindl2 , Raffael2

mehr Infos
Werder Bremen
Bremen

Wiedwald5 - Gebre Selassie5, Vestergaard5 , Djilobodji5, Guwara5 - Fritz3,5, Junuzovic4,5 , Öztunali5, Kleinheisler4,5 - Pizarro3,5 , Ujah5

mehr Infos
Schiedsrichter-Team

Sascha Stegemann Niederkassel

3
mehr Infos
Spielinfo
Stadion Borussia-Park
Zuschauer 51.569
mehr Infos

Es dauerte nicht lange, ehe die Fohlen diese Dominanz auch in Zählbares umwandelten - und zwar gegen eine zeitweise überfordert wirkende SVW-Abwehr: Dahoud eroberte den Ball, ging ins Dribbling und bediente den freien Hazard. Der Flügelangreifer schaltete am rechten Strafraumeck schnell und passte per Direktpass zu Stindl im Zentrum. Der Stürmer war dort hellwach und schob zum 1:0 ein (12.). Ein ähnliches Bild ereignete sich auch beim etwas später folgenden 2:0 - gleichbedeutend mit dem Halbzeitstand: Raffael tanzte hier bis zur Grundlinie, brach ab und bediente Dahoud. Der Aufbauspieler fackelte nicht lange und spielte etwas glücklich per Außenrist den mitgeeilten Christensen frei. Der Innenverteidiger musste rechts frei vor dem Gehäuse nur abstauben (31.). Es war zugleich sein erster Bundesliga-Treffer - und das im zarten Alter von 19 Jahren und 301 Tagen.

20. Spieltag

Ein wenig Entlastung für Werder

Und Werder? Die Grün-Weißen taten sich im Grunde äußerst schwer, wenngleich zwischenzeitlich immer mal wieder wenige gute Minuten heraussprangen: Fritz verzog knapp (25.), Pizarro scheiterte an einer rechtzeitigen Grätsche von Hinteregger (25.), Kleinheisler brauchte zu lange (44.) und Djilobodji nickte freistehend nach einem Junuzovic-Eckball drüber (45.).

Pizarros kurzer Hoffnungsschimmer

Nach der Pause dominierten die Hausherren sofort wieder, spielten forsch nach vorne und erwischten Werders Abwehr direkt wieder auf dem falschen Fuß: Raffaels Ecke fand im Zentrum den alleingelassenen Christensen, der unter anderem von Djilobodji nicht gehindert wurde. Der Innenverteidiger schnürte einen Doppelpack (50.) - was bis dato in dieser Saison nur Kölns Maroh als einer der vielen Spieler aus der Abwehrzentrale gelungen war.

Claudio Pizarro

Hier keimte etwas Hoffnung auf: Claudio Pizarro nach seinem Elfmetertor. Getty Images

Mit dem Mute der Verzweiflung drängten aber plötzlich wieder die Bremer - und bekamen in Form eines klaren Elfmeters (Hinteregger stieg Öztunali auf den Fuß) die Chance auf den Anschluss. Pizarro blieb dabei cool und vollendete ins linke untere Ecke zu seinem 182. Bundesliga-Tor, Platz fünf in der ewigen Bundesliga-Torschützenliste (56.). Die Freude hielt allerdings nicht allzu lange, weil es auf der anderen Seite schließlich auch einen Strafstoß gab: Vestergaard fiel Stindl unglücklich auf die Beine, vom Punkt verwandelte Raffael (70.). Mit dem 4:1 im Rücken agierten die Hausherren schließlich besonnen, wenngleich die Werderaner teilweise - wie auch beim Stand von 1:3 schon - gut kombinierten und zahlreiche Vorstöße generierten. Letztlich gelangen den Nordlichtern aber keine Erfolgserlebnisse mehr - im Gegenteil: Kapitän Nordtveit ließ noch einen Distanzschuss unter die Latte zum 5:1-Entstand heraus (88.).

Der Freitags-Fluch bleibt demnach nur noch in den Kleidern der Norddeutschen hängen: Während die Borussen nach zuvor sechs Spielen ohne Tor (0/1/5) wieder gewannen (zugleich war es der erste Sieg 2016), bleibt Werder seit sieben Partien ohne Erfolgserlebnis an einem Freitag. Für Pizarro, der sein 400. Bundesliga-Spiel bestritt, war es trotz eigenem Treffer ein Abend zum Vergessen.

Bevor es in der Liga weitergeht, trifft Bremen am Dienstag um 19 Uhr im DFB-Pokal-Viertelfinale auf Leverkusen. Am 21. Spieltag empfängt Bremen Hoffenheim (Samstag, 15.30 Uhr). Gladbach ist am Sonntag (15.30 Uhr) beim HSV zu Gast.

Bilder zur Partie Bor. Mönchengladbach - Werder Bremen