2. Bundesliga

Meyer: "Kiel ist ein Geheimfavorit für ganz oben"

Braunschweigs Trainer ohne Personalsorgen

Meyer: "Kiel ist ein Geheimfavorit für ganz oben"

Braunschweigs Trainer Daniel Meyer zeigt Respekt vor Holstein Kiel, aber keine Furcht.

Braunschweigs Trainer Daniel Meyer zeigt Respekt vor Holstein Kiel, aber keine Furcht. imago images

Eintracht-Coach Meyer freut sich auf die Partie gegen Kiel. "Wir wollen uns zu Hause gut präsentieren und haben vom letzten Auftritt im Eintracht-Stadion gegen Hertha BSC ein Erfolgserlebnis im Rücken", erinnert er an den 5:4-Sieg im DFB-Pokal gegen den Bundesligisten.

Meyer: "In Heidenheim hat uns die Cleverness gefehlt"

Nach der Niederlage in Heidenheim sollen nun die ersten Punkte in der Liga eingefahren werden. "Wir müssen zusehen, dass wir gegen Kiel etwas Zählbares auf die Anzeigetafel kriegen", so Meyer. "In der ein oder anderen Szene hat uns in Heidenheim die Cleverness gefehlt, dennoch haben wir ein gutes Spiel gezeigt. Die Jungs haben gesehen, dass sie mithalten können in der 2. Bundesliga."

Meyer hat aber auch Respekt vor den Störchen. "Holstein Kiel konnte mit Fin Bartels noch jemanden dazu holen, der Bundesliga gespielt hat, über viel Erfahrung verfügt und nicht lange integriert werden muss. Aus unserer Sicht lohnt es sich aber nicht, sich auf einzelne Spieler zu konzentrieren, weil Holstein Kiel insgesamt über viel Qualität verfügt", so der BTSV-Trainer. "Unter anderem haben sie mit Serra eine ehemaligen U-Nationalspieler. Für mich ist Kiel ein Geheimfavorit für ganz oben."

Meyer: "Das wird eine interessante Geschichte"

Respekt also ja, Furcht nein. "Wir sind sehr optimistisch, dass wir Holstein Kiel vor Schwierigkeiten stellen können", gibt sich Meyer selbstbewusst. "Die Störche haben selber den Anspruch, das Spiel zu machen. Das wird auf jeden Fall eine interessante Geschichte."

Meyer: "Wir werden nicht wild tauschen"

Personell kann Meyer aus dem Vollen schöpfen. "Bis auf Patrick Kammerbauer, der zurzeit noch eine Schiene tragen muss (nach Sehnenriss im Ellenbogen, d. Red.), sind alle einsatzbereit. Also haben wir die Qual der Wahl." Auf allzu viele Wechsel wird der Trainer aber verzichten. "Wir wollen in der aktuellen Phase maximale Stabilität haben, also werden wir nicht wild tauschen."

Im Mittelfeld wird erneut der Deutsch-Grieche Jannis Nikolaou auflaufen. "Jannis war einer unserer ersten Transfers und ist für uns ein sehr wichtiger Spieler, der viele Zweikämpfe gewinnt. Trotz seiner Größe gewinnt er zudem viele Kopfballduelle", schwärmt Meyer vom 27-Jährigen, der aus Dresden kam. Der so Gelobte sagt vor der Partie gegen die KSV: "Kiel ist eine Mannschaft, die sich über die letzten Jahre sehr gefestigt hat. Die Spieler sind eingespielt. Dennoch habe ich große Zuversicht in unsere Stärken."

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