Bundesliga

Thomas Meunier im Interview: "Ich hasse mein Telefon"

BVB-Verteidiger gewährt Einblicke

Meunier im großen Interview: "Ich hasse mein Telefon"

Borussia Dortmunds Thomas Meunier entspricht nicht dem Standardbild eines Profifußballers.

Borussia Dortmunds Thomas Meunier entspricht nicht dem Standardbild eines Profifußballers. picture alliance / Guido Kirchner

Das Abendessen im Trainingslager von Borussia Dortmund im Schweizer Örtchen Bad Ragaz ist gerade beendet, da tritt Thomas Meunier zur verabredeten Zeit an den Tisch - und fragt in aller Höflichkeit, ob es wohl in Ordnung sei, wenn man das Interview ein paar Minuten später beginne. Er wolle noch kurz mit seinen drei Jungs sprechen, die den Tag in einem Freizeitpark verbracht hätten und deshalb noch ganz aufgeregt seien. Fünf Minuten später kehrt er gut gelaunt zurück - und es beginnt ein entspanntes Gespräch, in dem der Rechtsverteidiger viel preisgibt über sein Leben, seine Laster und seine Leidenschaften.

Trainingslager gelten unter Fußballprofis als besonders anstrengend. Genießen Sie es trotzdem, Herr Meunier, wenn Sie mal etwas länger schlafen können als daheim mit Ihren Jungs?

Nein, ich mag es ehrlicherweise sogar überhaupt nicht, im Trainingslager zu sein. (lacht) Bitte nicht falsch verstehen: Wir hatten super Bedingungen, und es war für uns als Gruppe auch wichtig, ein paar Tage sehr eng zusammen zu sein. Aber ich bin einfach gerne zu Hause. Dort fühle ich mich am wohlsten.

Sie gelten als eifriger Leser. Welches Buch lesen Sie aktuell?

Ich hatte zwei mit in Bad Ragaz, die sich mit der Geschichte Belgiens befassen. Von den frühen Anfängen über die Zeit des Römischen Reichs, das Mittelalter und die Kolonialzeit bis in die Gegenwart.

Das ist nicht unbedingt die naheliegendste Lektüre für ein Trainingslager …

In Belgien wird seit einigen Wochen viel gesprochen über die Herrschaftszeit Leopolds II. und das, was unter seiner Führung im Kongo passiert ist. Das und der Besuch unseres aktuellen Königs Philippe im Kongo haben mich dazu veranlasst, mehr über dieses Kapitel der belgischen Geschichte erfahren zu wollen; zumal wir es zu meiner Zeit in der Schule nie richtig aufgearbeitet haben. Mich haben die Hintergründe interessiert. Deshalb habe ich mir zwei Bücher besorgt, um verschiedene Blickwinkel darauf zu haben. Es geht am Ende auch darum, wie unser heutiges Land mit den Regionen Wallonien, Flandern und Brüssel entstanden ist und welche kulturellen und sprachlichen Differenzen daraus resultieren.

Wie präsent ist das für Sie, beispielsweise in der Nationalmannschaft?

Dort ist es heute kein großes Thema mehr, aber es war sehr lange eins. Wenn der Nationaltrainer französischsprachig war, wurde er von den flämischen Reportern überhart kritisiert. War der Nationaltrainer flämischsprachig, war es genau umgedreht. Aber diese Zeiten sind zum Glück vorbei. Heute haben wir einen spanischen Nationaltrainer, mit dem wir Englisch sprechen. Und die Herkunft der Spieler spielt keine Rolle mehr. Aber entschuldigen Sie bitte, ich gebe viel zu lange Antworten …

Sie müssen sich nicht entschuldigen, allein dieser kurze Exkurs zu Beginn des Gesprächs zeigt, dass Sie nicht dem Standardbild eines Fußballers entsprechen. Falls es mal eine Biografie über Ihr Leben geben sollte - welche Überschrift würden Sie sich wünschen?

Vielleicht "Living The Dream". Zumindest, wenn ich auf die Zeit ab meinem 19. Lebensjahr schaue, also meine Profizeit, weil es immer mein Traum war, Fußballer zu sein. Aber wenn ich mir für mein Leben etwas wünschen könnte, dann, dass ich Fußballprofi bin, aber das Leben eines Normalos führe. Das wäre das Beste vom Besten!

Ich mochte es auch immer, allein zu sein. Das hat sich bis heute nicht geändert.

Thomas Meunier

Warum das?

Weil ich eigentlich eine sehr introvertierte Person bin. Über die Jahre musste ich mich öffnen, aber es hat mich viel Kraft gekostet und war nicht einfach. Mir fiel es früher sehr schwer, mit Menschen zu sprechen, geschweige denn in der Schule vor einer ganzen Gruppe. Das war unvorstellbar für mich. Ich mochte es auch immer, allein zu sein. Das hat sich bis heute nicht geändert. Ich habe kein Problem damit, für eine Woche nur für mich zu sein. Ich finde immer eine Beschäftigung. Aber ich verstehe auch, dass man nicht immer nur allein in seiner Ecke stehen kann, Socialising gehört dazu. Mein einfaches Leben in Belgien von früher kombiniert mit dem Job als Fußballer wäre daher ein guter Kompromiss.

Sie sind erst 30 Jahre alt, hinter Ihnen liegt aber schon ein bewegtes Leben: Aufgewachsen in der belgischen Provinz, aussortiert bei Standard Lüttich, Postbote, Fabrikarbeiter, Futsalspieler - und dann doch noch Profi. Ein sehr erfolgreicher noch dazu. Trifft der Begriff Märchen zu für Ihren Karriereweg oder würde man mit dem Begriff der Arbeit nicht gerecht, die dahintersteckt?

Wissen Sie, für mich war Fußball immer eine so starke Leidenschaft, dass ich es nie als Arbeit empfunden habe. Ich habe mir Spiele oder Youtube-Clips angeschaut und bin dann rausgegangen in den Garten, um die Tricks meiner Idole zu üben. Über Stunden. Heute weiß ich, dass das ja auch eine Form von Arbeit war und dass der Grundstein für all meine Qualitäten als Profi in dieser Zeit gelegt wurde. Dieser Vergangenheit verdanke ich alles, was ich heute habe.

Also ein Märchen?

Ich komme aus einer sehr gläubigen Familie. Mein Onkel beispielsweise ist Priester, er hat meine Frau und mich vor ein paar Wochen verheiratet. Wenn ich mir anschaue, welchen Weg mein Leben genommen hat, dann kann ich gar nicht anders, als an Gott zu glauben. Mir ist so viel Positives passiert. Es gab so viele kleine Momente, die zu meinem Lebensweg dazugehören und die immer nur positiv waren. Ich gebe alles dafür, ein gutes Leben zu führen. Aber das tun andere auch. Es muss da also irgendeine Verbindung geben. Ob man es dann Karma nennt oder wie auch immer. Anders kann ich mir das nicht erklären.

Gerade war Ihr Lebensweg allerdings nicht. Wären Sie heute derselbe, wenn Sie als junger Mann nicht die Schule des Lebens durchlaufen hätten?

Ja, das wäre ich. Als es für mich in der Akademie von Lüttich nicht weiterging, habe ich das nicht als Niederlage gesehen. Ich habe mich frei gefühlt. Ich hatte plötzlich wieder Zeit, mich mit Freunden zu treffen, ins Kino zu gehen, mal was trinken zu gehen. Das war in der Akademie alles nicht möglich.

Also zerplatzte da zunächst kein Traum?

Um ganz ehrlich zu sein: Als wir aus dem Gespräch mit der Akademieleitung kamen, haben meine Mutter und ich uns angeschaut und gelacht, weil es vorbei war. Ich habe das Spiel dort mitgemacht, solange es ging, aber das war einfach nicht meins. Deshalb hatte ich auch für kurze Zeit mit dem Fußball abgeschlossen, weil es immer hieß: ohne Akademie kein Profi.

Es kam anders, über den Umweg der dritten belgischen Liga wurden Sie Nationalspieler und Meister in Belgien und später in Frankreich.

Ja, weil meine Mutter mich bei Virton untergebracht hat, einem kleinen Klub, bei dem ich zunächst einfach das machen konnte, was mir Spaß macht. Alles Weitere hat sich dann ergeben.

Würden Sie sagen, dass es bis heute zwei Seiten von Thomas Meunier gibt? Den Introvertierten. Und den Fußballer, der kraftstrotzend und durchaus auch mal raubeinig agiert?

Auch Fußball ist eine Kunstform. Wie jeder Sport.

Thomas Meunier

Ja. Die Leute, die mich wirklich kennen, würden Ihnen das vermutlich bestätigen. Ich habe Geburtstagsglückwünsche in meinem Telefon, die zwei Jahre alt sind, die ich bis heute nicht beantwortet habe. Nicht, weil ich unhöflich bin. Sondern weil ich mein Telefon hasse. Leider brauche ich es.

Für die Mannschafts-Gruppe beispielsweise …

Zum Beispiel. Aber auch das funktioniert nicht immer. Letztens sollte ich zum routinemäßigen Blut- und Urincheck zu unserem Mannschafts-Doc. Also ging ich hin - dass wir morgens zu Hause nicht auf die Toilette gehen sollten, hatte ich aber nicht gelesen. Also ging's unverrichteter Dinge wieder nach Hause … Aber diese nach innen gekehrte Seite an mir mag ich eigentlich am liebsten. Das ist der Thomas Meunier, wie ich ihn aus meiner Jugend kenne. (lacht)

Damals entdeckten Sie auch die Kunst für sich. Passen Kunst und Fußball zusammen?

Sehr sogar. Auch Fußball ist eine Kunstform. Wie jeder Sport. Denn du strebst nach Perfektion. Auch Pablo Picasso hat sich ja nicht hingesetzt und mit seinen ersten Pinselstrichen gleich ein Meisterwerk erschaffen. Er hat geübt, geübt, geübt - bis er irgendwann der Künstler war, der bis heute verehrt wird. Wenn man sich Spieler wie Neymar, Lionel Messi oder Cristiano Ronaldo anschaut, dann ist das ja auch nicht nur Talent, das sie zu so perfekten Spielern macht, sondern harte Arbeit.

Wie wahrscheinlich ist es, dass Sie nach der Karriere als Trainer arbeiten, um die Angriffe Ihres Teams wie Kunst aussehen zu lassen?

Dazu muss ich wieder etwas ausholen: Wir hatten bei der Nationalmannschaft die Möglichkeit, den Trainerschein in verkürzter Zeit zu machen. Ich habe alle Kurse mitgemacht, aber eine Woche vor dem Abschluss habe ich bei meinem Dozenten angerufen und gesagt: Du kannst mich streichen, ich höre auf.

Was war passiert?

Wenn ich zehn Jahre in die Zukunft blicke, dann sehe ich mich genau da: auf der Tribüne.

Thomas Meunier

Ich war verletzt und während meiner Reha für knapp drei Monate in Antwerpen. Während dieser Zeit habe ich mir jede Woche mit ein, zwei Freunden ein Spiel angeschaut. Wie ein ganz normaler Fan. Und ich habe es so genossen, dort zu stehen, zu lachen und einfach eine gute Zeit zu haben. Ohne jeden Druck, ohne die Kameras, die auf einen gerichtet sind, und den ganzen Mist. Das war Fußball, wie ich ihn mir vorstelle. Wenn ich zehn Jahre in die Zukunft blicke, dann sehe ich mich genau da: auf der Tribüne.

Also: Fan - und vielleicht Künstler?

Ich kann mir durchaus vorstellen, dem Fußball auch beruflich treu zu bleiben. Vielleicht als Scout oder Berater. Ich glaube, ich bringe einiges mit, um diese Aufgaben gut zu erfüllen. Ich könnte mir auch vorstellen, als Experte fürs Fernsehen zu arbeiten. Nicht, um Spieler zu kritisieren, wie es meiner Meinung nach viele heutzutage machen. Ich möchte konstruktiv arbeiten, nicht destruktiv.

Sie haben Ihre Karriere als Stürmer begonnen, bevor Sie in Brügge zum Verteidiger umgeschult wurden. Was ist die größere Kunst: ein Tor zu verhindern oder eins zu erzielen?

Ein Tor zu schießen. Deshalb will ja auch niemand Verteidiger werden.

Sie sind einer geworden …

… weil ich musste. Sonst würde ich heute hier nicht sitzen. (lacht) Ich habe früher für Ruud van Nistelrooy geschwärmt. Für Oliver Bierhoff. Alan Shearer. Den brasilianischen Ronaldo. Verteidiger? Kannte ich nicht. Und ich war auch kein schlechter Stürmer. Aber ich war eben auch nicht Erling Haaland, der drei Tore pro Spiel schießt. Vor einem Europapokalspiel gegen Maritimo Funchal hat mir mein Trainer damals also gesagt: Du bist physisch stark, du kannst laufen, du spielst Rechtsverteidiger.

Ganz so schlecht können Sie es damals ja nicht gemacht haben.

Da wären wir wieder beim Karma: Gegen Funchal konnte ich nur gut sein, so schlecht, wie sie gespielt haben. (lacht) Ich blieb also auf der Position, kam in die Nationalmannschaft, nach Paris, später nach Dortmund. Ich kann mich also nicht beschweren.

In Paris hat Neymar - aus meiner Sicht - seine Magie etwas verloren.

Thomas Meunier

In Paris spielten Sie mit Neymar zusammen. Fühlt man sich da im Training manchmal wie ein Dreijähriger, der sich verlaufen hat und statt im Kindergarten im Atelier von Picasso gelandet ist?

Ich muss gestehen, dass ich ein riesiger Neymar-Fan war, als er noch in Barcelona gespielt hat. Als wir damals mit Paris nach einem 4:0-Sieg im Hinspiel bei Barca mit 1:6 verloren, lag das allein an ihm. Wäre ich zehn Jahre alt gewesen, hätte ich mir sein Poster in mein Zimmer gehängt. In Paris allerdings hat er - aus meiner Sicht - seine Magie etwas verloren.

Inwiefern?

Als künftiger Mitspieler war ich begeistert, als er bei PSG unterschrieben hat. Aber aus der Sicht des Fußball-Romantikers, der ich eben auch bin: Neymar gehört zu Barca; Messi genauso; und Sergio Ramos zu Real.

Zurück zu Ihnen: Hätte der Stürmer Meunier gerne gegen den Verteidiger Meunier gespielt?

Nein, ich will schließlich nicht verletzt werden. (lacht) Im Ernst: Warum nicht? Ich wüsste ja auch genau, wie ich mich als Verteidiger verhalte. Wobei es aus meiner Sicht schwierig ist, mich im Eins-gegen-eins wirklich auszuschalten.

Ihr Spitzname lautet "La Machine", die Maschine, weil Sie ackern und rennen. Man sollte denken, das passt zum BVB. Dennoch hatten Sie gerade zu Beginn dort einen schweren Stand. Haben Sie eine Erklärung dafür?

Ich spiele Fußball, weil ich Fußball liebe. Aber ich hatte, als ich 2020 nach Dortmund kam, keine leichten Monate hinter mir. In Paris war ich vom damaligen Sportdirektor (Leonardo; Anm. d. Red.) kaltgestellt worden, weil ich meinen Vertrag nicht verlängern wollte. Alles lief ohne mich, bis hin zum Champions-League-Finale - obwohl ich es verdient gehabt hätte, dabei zu sein. Und privat war es auch nicht ganz einfach, Paris zu verlassen. Meine Frau, meine Kinder, ich - wir alle haben die Stadt geliebt. Das aufzugeben war hart. Aber mit der Zeit ist uns die Umstellung als Familie gelungen. Und ich denke, das hat man auch auf dem Platz gesehen.

Ihr zweites Jahr lief deutlich besser, bis Sie sich verletzten.

Dieses Feedback habe ich auch von meiner Frau bekommen - und sie ist ähnlich kritisch wie die Journalisten. Sie hat auch Ahnung, ihr Vater war selbst Profi. Ich weiß noch, wie sie mir das erste Mal gesagt hat, dass ich gut gespielt hatte - das war ein besonderer Moment für mich.

Glauben Sie, Sie konnten den aufgenommenen Schwung über die Verletzungspause hinweg mitnehmen?

Ja, ich habe ein gutes Gefühl, was das betrifft.

Ihr Trainer heißt nun wieder Edin Terzic. Wie schon in der zweiten Hälfte Ihrer Premierensaison beim BVB. Damals spielten Sie unter ihm kaum. Mussten Sie das gemeinsam aufarbeiten?

Dazu gab es keinen Grund. Edin war in einer Situation, in der er alles versuchen musste, um diesen Klub zu retten. Wir waren in einer sehr schwierigen Situation. Er hat damals seinen Job gemacht und uns stabilisiert. Ich nehme ihm nicht übel, dass ich nur unregelmäßig gespielt habe. Er hatte das Team im Blick und das Maximum rausgeholt. Und, so ehrlich muss ich mit mir selbst sein, ich war damals auch schlicht nicht gut genug. Jetzt geht es wieder bei null los - und ich werde alles geben, ins Team zu kommen. Ob das gelingt? Das liegt allein an mir.

Viele wichtige Spieler haben den BVB verlassen. Sehen Sie sich künftig noch stärker in Führungsverantwortung?

Ich führe am liebsten durch mein Auftreten. Um ein klassischer Häuptling zu sein, spreche ich nach wie vor zu ungern vor einer Gruppe. Und wenn ich spreche, dann trage ich mein Herz auf der Zunge. Ich kann nicht lügen, ich bin geradeheraus, ich kann mich nicht verstellen. Das macht mir das Leben manchmal schwer. (lacht)

Rund um den BVB hat sich so etwas wie Euphorie breitgemacht. Ist die Lust auf das, was kommt, im Team spürbar?

Absolut. Natürlich war der Tumorfund bei unserem neuen Mitspieler Sebastien Haller vor einer Woche ein Schock für uns alle und auch ein Dämpfer. Aber wenn ich auf unser Training schaue, dann sehe ich viel Qualität. Unsere Neuen passen sehr gut zu uns. Weil sie fußballerisch was draufhaben. Aber auch, weil sie Kämpfer sind. Genau das brauchen wir: Spieler, die bereit sind, alles für den Sieg zu geben. Wir brauchen keine Weltstars, wir brauchen Spieler, die ihr Herz am rechten Fleck tragen.

Eine Frage noch: Welcher Name steht bei Ihren Kindern auf dem Trikot?

Dort steht "Papa".

Also gibt es - anders als von Ihnen vor Jahren mal vermutet - doch Kinder, die Trikots von einem Rechtsverteidiger tragen …

Nein, nein - "Papa" ist ja nicht mein Name. (lacht) Und wären sie nicht meine Jungs, dann hätten sie letzte Saison ein Haaland-Trikot getragen, jede Wette. Es will doch wirklich niemand Verteidiger werden …

Interview: Matthias Dersch