Bundesliga

Messi, De Bruyne - und Wimmer! "Es ist schön, dabei zu sein"

Der Wolfsburger in einem Atemzug mit "zwei Weltklassespielern"

Messi, De Bruyne - und Wimmer! "Es ist schön, dabei zu sein"

Wolfsburgs Patrick Wimmer wird in einem Atemzug mit Lionel Messi und Kevin De Bruyne genannt.

Wolfsburgs Patrick Wimmer wird in einem Atemzug mit Lionel Messi und Kevin De Bruyne genannt. IMAGO/Eibner

Es ist eine Statistik von Datenanbieter Opta, die am Dienstag die Runde machte. Demnach gibt es in den Top-5-Ligen Europas lediglich drei Spieler (mit mindestens 500 Einsatzminuten), die pro Partie im Schnitt mehr als eine Großchance vorbereiten. Manchester Citys Kevin De Bruyne (1,15) auf Rang eins und PSG-Weltmeister Lionel Messi (1,03) auf Platz drei umrahmen dabei einen Wolfsburger - Patrick Wimmer. "Ich habe es schon mitbekommen, es ist schön, dabei zu sein", sagte der Österreicher verlegen lächelnd nach dem 5:0-Kantersieg in Berlin, beim Mittagessen war diese spezielle Statistik im Mannschaftskreis bereits angesprochen worden. Prompt bestätigte der 21-Jährige seine exponierte Stellung im internationalen Vergleich: Nach vier Minuten bereitete Wimmer das Wolfsburger 1:0 durch Mattias Svanberg vor.

De Bruyne, Wimmer, Messi - der Ex-Bielefelder wird genannt in einem Atemzug mit "zwei Weltklassespielern". Ein Ex-Wolfsburger, ein aktueller - "und ein zukünftiger", scherzt der Ösi mit Blick auf Messi. Und betont sogleich: "Ich selbst bin auf einem guten Weg, habe aber noch viel Luft nach oben."

Oben angekommen ist er mittlerweile in der Wolfsburger Scorerliste, mit nun sieben Punkten (zwei Tore, fünf Vorlagen) in nur zehn Spielen führt er dieses Ranking seit Dienstag alleine an. "Schön zu wissen", sagt der Offensivmann, der immer wieder die Teamleistung hervorstreicht. "Wir haben viele Spieler, die Tore schießen und vorbereiten können."

Telefonat mit Rangnick

Das will Wimmer, der im Juni in der Nations League beim 0:2 in Dänemark für sein Land debütierte, künftig auch dauerhaft in der österreichischen Nationalmannschaft tun. Zuletzt hat er mit Nationaltrainer Ralf Rangnick telefoniert. "Kurz vor Neujahr hatten wir einen kurzen Austausch", verrät der Wolfsburger, "ich muss die Leistung bringen, dann hoffe ich, dass ich dabei bin." Nach aktuellem Stand dürfte es an Wimmer kein Vorbeikommen mehr geben.

Thomas Hiete

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