Bundesliga

Meniskus-Operation: Lars Bender fehlt bis Ende März

Leverkusens Rechtsverteidiger muss wieder lange pausieren

Meniskus-Operation: Lars Bender fehlt bis Ende März

Musste wieder unters Messer: Lars Bender wird Bayer 04 Leverkusen noch länger fehlen.

Musste wieder unters Messer: Lars Bender wird Bayer 04 Leverkusen noch länger fehlen. imago images

Er ist und bleibt der große Seuchenvogel bei Bayer 04. Lars Bender, dessen Karriere auch von zu vielen langwierigen Verletzungen geprägt wurde, muss den nächsten Rückschlag verkraften. Nach einer Meniskus-Operation fällt der Rechtsverteidiger bis Ende März aus.

Eigentlich wurde der 31-Jährige seit der 0:1-Heimniederlage gegen den VfL Wolfsburg am 23. Januar, als er zur Halbzeit verletzt ausgewechselt wurde, mit dem Ausfallgrund muskuläre Probleme geführt. Doch nachdem diese behoben waren, kam der frühere Kapitän der Werkself nicht in den Tritt.

Der Grund: der rechte Außenmeniskus war in der Partie ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen worden. Die ursprünglich diagnostizierte Quetschung entwickelte sich nun aber zu einem Einriss. Diese wurde bereits am Freitag vergangener Woche operativ beseitigt.

Nachdem Bender bis Weihnachten auf zehn von 13 möglichen Startelfeinsätzen in der Liga gekommen war, steht das neue Jahr für ihn bislang unter einem ungünstigen Stern. Über mehr als vier Einsätze (drei von Anfang an) kam er in Liga und DFB-Pokal nicht hinaus.

Für den 31-Jährigen besonders bitter: Das laufende Halbjahr ist das letzte seiner Profi-Karriere, die er im Sommer gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Sven beenden wird. Ein Abschied vor großem Publikum wird dem Kämpfer aufgrund der Corona-Pandemie wohl ohnehin verwehrt bleiben in diesem Sommer. Einen Abschied mit noch ein paar Einsätzen, in denen er - gesund und in Form - sein Können unter Beweis stellen kann, hätte er sich der frühere deutsche Nationalspieler (19 Einsätze, vier Treffer) und Silbermedaillengewinner von Rio de Janeiro aber zumindest verdient.

Stephan von Nocks