Bundesliga

Mehr Frische, mehr Optionen beim FC Augsburg für Weinzierl

Augsburg ist weiter sieglos, macht aber Fortschritte

Mehr Frische und mehr Optionen für Weinzierl

Augsburgs Abwehrchef Jeffrey Gouweleeuw ist zurück.

Augsburgs Abwehrchef Jeffrey Gouweleeuw ist zurück. picture alliance / Jens Niering

"Wir belohnen uns langsam dafür, dass wir fleißig sind", resümierte Manager Stefan Reuter zuletzt nach dem 0:0 bei Union Berlin und räumte ein: "Wir waren zu Beginn der Saison noch nicht ganz in der Verfassung, in der du sein musst, um dein intensives Spiel durchzubringen." Dafür habe es verschiedene Gründe gegeben: Die späte Rückkehr der Olympia-Teilnehmer Felix Uduokhai und Arne Maier, Verletzungen der Leistungsträger Jeffrey Gouweleeuw und Alfred Finnbogason kurz vor Saisonbeginn oder die Corona-Quarantäne von Daniel Caligiuri.

Zeqiri und Cordova sorgen für Schwung und Entlastung

Seit dem Saisonstart habe sich die Verfassung der Mannschaft "von Spiel zu Spiel verbessert", findet Reuter. Gegen Union habe man gezeigt, "dass wir die nötigen Kilometer abliefern können, dass wir viele Sprints und viele intensive Läufe haben, dass wir Paroli bieten und dagegenhalten können". Auch weil es vor allem in der Offensive zusätzliche personelle Alternativen gibt. Gegen Union sorgten Neuzugang Andi Zeqiri und der wiedergenesene Sergio Cordova als Joker für Schwung und Entlastung. "Da sind wir auf einem viel besseren Niveau als vor zwei, drei Wochen", betont Reuter. "Der Trainer sollte die Möglichkeit haben zu wechseln, um taktisch etwas zu verändern oder Frische zu bringen. Und nicht, weil er gezwungen ist, den einen oder anderen runterzunehmen."

Spielersteckbrief Gouweleeuw
Gouweleeuw

Gouweleeuw Jeffrey

Spielersteckbrief Zeqiri
Zeqiri

Zeqiri Andi

Trainersteckbrief Weinzierl
Weinzierl

Weinzierl Markus

Finnbogasons unendliche Geschichte

Auch die Rückkehr von Abwehrchef und Kapitän Gouweleeuw nach wochenlanger Pause wegen Adduktorenproblemen war gegen Union ein wichtiger Faktor. "Wir wissen, was wir an ihm haben, was er für ein klasse Spieler ist", sagte Weinzierl und war froh, "dass Jeff verletzungsfrei durchgekommen ist." Zumal unklar ist, wann Nebenmann Uduokhai seine muskulären Probleme gänzlich überwunden haben wird. Bei Stürmer Finnbogason, den aktuell die Achillessehne plagt, sind die ständigen Blessuren ohnehin längst eine unendliche Geschichte.

Der FCA hat also nach wie vor einige Probleme zu beheben. Das drängendste ist der akute Mangel an Toren (eins) und Punkten (zwei). "Zu null spielen ist immer die Basis", sagt Weinzierl. "Aber ich weiß auch, dass wir in Zukunft zu Hause gewinnen sollten." Die nächste Möglichkeit haben die Augsburger am Samstag (15.30 Uhr) gegen Gladbach.

David Bernreuther

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