Bundesliga

Medienbericht: DFL-Boss Christian Seifert hört 2022 auf

51-Jähriger sucht offenbar eine neue Herausforderung

Medienbericht: DFL-Boss Christian Seifert hört 2022 auf

Soll seinen 2022 auslaufenden Vertrag angeblich nicht verlängern: DFL-Boss Christian Seifert.

Soll seinen 2022 auslaufenden Vertrag angeblich nicht verlängern: DFL-Boss Christian Seifert. imago images

Demnach soll Peter Peters in seiner Funktion als DFL-GmbH-Aufsichtsratsvorsitzender sowohl das Präsidium als auch den Aufsichtsrat über Seiferts Entscheidung bereits informiert haben.

Seifert ist seit 2005 bei der DFL und hat in den vergangenen 15 Jahren vor allem durch die Vermarktung der TV-Rechte die Bundesliga in neue Sphären gehoben. In seiner Amtszeit stiegen die Erlöse aus der Vermarktung auf über eine Milliarde Euro pro Spielzeit.

In diesem Frühjahr war Seifert als Krisen-Manager in der Corona-Krise gefordert. Die deutschen Profi-Ligen starteten nach dem Ausbruch der Pandemie im März bereits wieder Mitte Mai mit den Ligaspielen, wodurch zahlreiche Klubs weiterhin eine Existenzgrundlage erhielten. Nach dem Vorbild des Hygienekonzepts der DFL richteten sich viele weitere europäische Fußball-Ligen für den Re-Start aus. Auch andere Sportarten orientierten sich am Vorbild der DFL-Richtlinien.

Nach dem Bericht der "Bild" soll sich der 51-jährige Seifert ab 2022 einer neuen Herausforderung stellen wollen. Treffen die Informationen zu, hat die Bundesliga nun zwei Jahre Zeit, um für den langjährigen Erfolgsmanager der DFL einen Nachfolger zu suchen.

bst

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