Bundesliga

Philipp Max, Linksverteidiger des FC Augsburg: "Es war ein Gefühlschaos"

Augsburgs Linksverteidiger spricht über seine Erlebnisse in der Transferphase

Max: "Es war ein Gefühlschaos"

"Gegen Schalke zu spielen, ist für mich immer besonders": Augsburgs Linksverteidiger Philipp Max.

"Gegen Schalke zu spielen, ist für mich immer besonders": Augsburgs Linksverteidiger Philipp Max. imago images

Im Mai dieses Jahres hatte Max angekündigt, dass er den FCA verlassen möchte, um den nächsten Karriereschritt zu machen. "Jeder Spieler will doch weiterkommen. Ich habe mich dafür bereit gefühlt und zu Beginn der Transferperiode gesagt, was ich denke. Das heißt aber nicht, dass ich irgendetwas in Augsburg schlecht finde", erklärt der 26-Jährige nun.

Max: "Es ist etwas von mir abgefallen, als die Transferperiode vorbei war"

Es folgten drei Monate voller Wechselgedanken, Verhandlungen und Spekulationen. Eine schwierige Zeit, wie der Linksverteidiger zugibt: "Das ständige Hin und Her im Sommer war keine leichte Phase, vor allem emotional. Es war ein Gefühlschaos, weil ich nicht wusste, was passieren wird. Für mein Spiel brauche ich aber Leichtigkeit und Ruhe. Es ist etwas von mir abgefallen, als die Transferperiode vorbei war."

Max: "Gegen Schalke zu spielen, ist für mich immer schön und besonders"

Neben Atalanta Bergamo, das an einer Leihe interessiert war, dachte auch Augsburgs kommender Gegner Schalke im Sommer über Max nach. "Die Spekulation lag ja nahe, weil Schalke einen Linksverteidiger suchte und ich durch meinen Vater und meine Zeit im Nachwuchs eine Verbindung zu diesem Klub habe", sagt der Sohn des früheren Torjägers Martin Max. "Aber diese Spekulationen sind vorbei. Jetzt freue ich mich auf Sonntag. Gegen Schalke zu spielen, ist für mich immer schön und besonders. Meine Eltern werden auch im Stadion sein."

Max steht in Augsburg bis 2022 unter Vertrag und ist froh, dass er sich aktuell nur auf Fußball konzentrieren kann. "Ich bin mit den Gedanken voll im Hier und Jetzt und gebe jede Woche mein Bestes", betont er. Den Wunsch, irgendwann zu wechseln, trägt er aber weiter in sich: "Der Traum, für einen großen Klub zu spielen, wird immer da sein." Ob ein Transfer schon im Winter wieder Thema werden könnte, lässt Max offen: "Ich habe gerade ganz andere Dinge im Kopf. Wir sind Vorletzter und haben am Sonntag ein wichtiges Spiel. Alle anderen Gedanken rauben nur Energie, das habe ich gelernt und beschäftige mich daher nicht damit."

Im Interview mit dem kicker (Donnerstagsausgabe) spricht Max außerdem über den schwierigen Saisonstart des FC Augsburg und seine eigenen Leistungen. Er beschreibt, wie ihn die Spekulationen um die Nationalmannschaft und internationale Top-Klubs beeinflussten. Und er erklärt, warum er nicht mehr zum Mannschaftsrat des FCA gehört.

David Bernreuther