Bundesliga

Matarazzos Personalsorgen vor dem Duell mit Köln

Stuttgart: Der große Kader könnte sich als Vorteil erweisen

Matarazzos Personalsorgen vor dem Duell mit Köln

VfB Stuttgarts Trainer Pellegrino Matarazzo muss improvisieren.

VfB Stuttgarts Trainer Pellegrino Matarazzo muss improvisieren. imago images

Über 30 Profis zählt der Kader der Schwaben. Eine stattliche Zahl, die sich seit Wochen selbst reduziert hat. Mit Maxime Awoudja (Achillessehnenriss), Clinton Mola (Hüftprobleme), die schon länger und noch weiterhin ausfallen, und Erik Thommy (Ellbogenbruch), der zwar Teile des Trainings mitmacht, aber noch nicht einsatzbereit ist, sowie Konstantinos Mavropanos, der in dieser Woche wegen seines Meniskusrisses operiert wird, muss Pellegrino Matarazzo für die kommende Aufgabe auf vier Akteure sicher verzichten.

Anton bleibt ein Wackelkandidat

Weitere fünf, die zuletzt in den unterschiedlichen Startformationen vertreten waren, mussten heute zum Start auf die Vorbereitung für die Partie am Freitag individuell üben: Gregor Kobel plagen Rückenprobleme, Borna Sosa eine schwere Rückenprellung, Wataru Endo Adduktorenprobleme und Tanguy Coulibaly Schmerzen im Knöchel. Waldemar Anton war heute Vormittag ebenfalls zurück auf dem Rasen und übte für sich. Allerdings ist der Innenverteidiger wegen seines Bänderrisses im Knöchel weiterhin ein Wackelkandidat.

"Ein breiter Kader hat Vor- und Nachteile", hat Matarazzo, der sich zumindest über die Rückkehr der angeschlagenen Roberto Massimo und Darko Churlinov (beide Knieprobleme) freuen darf, erst vor ein paar Tagen gesagt. "Man hat viele Optionen, was bei vielen Verletzungen ein großes Plus ist. Wenn alle fit sind, herrscht ein großer Konkurrenzkampf." Jedoch gebe es auch eine Kehrseite der Medaille. "Es ist schon eine große Herausforderung, alle bei Laune zu halten. Ich sehe aber eher die Vor- als die Nachteile. Gerade bei den Ausfällen, die wir haben."

George Moissidis

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