Bundesliga

Matarazzo: "Wir wollen uns nicht zu Gladbach entwickeln"

Stuttgarts Trainer ist voll des Lobes über den Gegner, sieht aber Unterschiede

Matarazzo: "Wir wollen uns nicht zu Gladbach entwickeln"

Kleines Fragezeichen: VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo und Borna Sosa.

Kleines Fragezeichen: VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo und Borna Sosa. picture-alliance

Das Lob des Kollegen Marco Rose, der nach eigener Aussage die Spiele des VfB mit Spaß verfolgt, hat Stuttgarts Trainer gerne vernommen. "Das freut mich", sagt Matarazzo, der das Kompliment zurückgibt. "Ich schaue ebenfalls gerne die Partien von Gladbach an." Die Borussen würden "attraktiven Fußball spielen. Ihr Offensivspiel ist ein besonderes und hervorhebenswert". Der kommende Gegner würde, wie seine Mannschaft auch, überaus schnell und gefährlich nach vorne agieren. Zudem habe er sich zu einem Champions-League-Teilnehmer gemausert.

Eine mögliche Annahme, die Rheinländer könnten als Vorbild für den Weg des VfB dienen, schließt das allerdings aus. "Wir messen uns gerne mit ihnen. Aber um nichts zu verwechseln: Wir wollen uns nicht zu Gladbach entwickeln. Es geht um unsere Weiterentwicklung." Die auf einer anderen Basis fußt. Die Borussen würden zwar ebenfalls offensiv und mutig auftreten. "Aber sie haben andere Abläufe und Strukturen in ihrem Spiel. Das kann man also nicht vergleichen."

Aber sie haben andere Abläufe und Strukturen in ihrem Spiel. Das kann man also nicht vergleichen.

Pellegrino Matarazzo

Dass man am 3. Februar erneut, dann im Pokal-Achtelfinale, die Klingen kreuzen wird, spielt für die Partie am Samstag keine Rolle. Der VfB-Coach plant nicht, darauf zu verzichten, alle Trümpfe zu ziehen, um beim Wiedersehen den Gegner womöglich überraschen zu können. "Fußball ist so kurzfristig, da sind zweieinhalb Wochen eine relativ lange Zeit", so Matarazzo. Man gehe in die Partie mit dem Ziel, "bestmöglich zu spielen und zu gewinnen. Ohne einen Gedanken, was in zweieinhalb Wochen passiert".

Kleine Fragezeichen bei Sosa und Anton - Knieprobleme bei Coulibaly

Dafür muss sich der Chefcoach mit Überlegungen beschäftigen, wie er gegen "eine Mannschaft mit sehr viel Offensivpower, einem guten und sehr flexiblen Positionsspiel, die auch sehr gut verteidigt", aufstellt. Hinter Borna Sosa und Waldemar Anton, die zuletzt starke Form zeigten, stehen kleine Fragezeichen. Beide plagen muskuläre Probleme. Tanguy Coulibaly beklagt Kniebeschwerden. Alle würden heute noch abschließend unter die Lupe genommen. Grundsätzlich will Matarazzo die Situation "nicht zu hoch hängen", was dafür spricht, dass alle bis zum Anpfiff morgen einsatzbereit sein dürften.

George Moissidis

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