Bundesliga

Matarazzo: "Ein Stück weit zu billig"

VfB-Trainer weitgehend zufrieden

Matarazzo: "Ein Stück weit zu billig"

Unter dem Strich zufrieden: VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo.

Unter dem Strich zufrieden: VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo. getty images

Klar: Der VfB Stuttgart hätte gegen den 1. FC Köln auch gut und gerne den dritten Saisonsieg gefeiert und war in einer dominanten Anfangsphase auch auf dem besten Weg dorthin. Letztlich reichte der schnellste Treffer der noch jungen Bundesliga-Saison (24 Sekunden) jedoch nur für einen "hart umkämpften Punkt, der auch in Ordnung geht", so VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo.

Dabei hätte das Spiel auch ganz anders verlaufen können. Denn nur wenige Momente nach dem Blitztor von Orel Mangala zimmerte Daniel Didavi einen Freistoß aus großer Distanz an den Querbalken. "Wenn wir nach zwei Minuten 2:0 führen, ist das Spiel vorbei", ist sich der 30-jährige Mittelfeldmann sicher.

Doch eine Weile später zeigte der Unparteiische auf den Punkt - ein einschneidendes Ereignis, wie sich später herausstellen sollte. Denn Sebastian Andersson verwandelte den Elfmeter, "der ein Stück weit zu billig war" (Matarazzo), und sorgte für die drastische Wendung in der bis zu diesem Zeitpunkt kristallklaren Angelegenheit.

Dass man in Stuttgart mit dem Remis nicht so sehr hadert, ist angesichts der aktuellen Situation kein Wunder. "Wir kommen aus der 2. Liga. Wir hatten einen guten Saisonstart, aber das ändert nichts daran, dass wir erst einmal um den Klassenerhalt kämpfen werden in den nächsten Wochen und Monaten", fügte Matarazzo abschließend hinzu.

kon