DFB-Pokal

Jesse Marsch: "Dann kriegen wir Ärger"

Leipzig ist im Pokal bei Regionalligist Babelsberg gefordert

Marsch: "Dann kriegen wir Ärger"

Voll fokussiert auf das Spiel in Babelsberg: RB-Trainer Jesse Marsch.

Voll fokussiert auf das Spiel in Babelsberg: RB-Trainer Jesse Marsch. imago images/Zink

"Wir werden Babelsberg nicht unterschätzen, das ist ganz klar." Jesse Marsch sagt das, was ein Trainer eines Bundesligisten vor einer Pokalpartie bei einem Regionalligisten sagen muss. Der RB-Coach will aber nichts dem Zufall überlassen, er will nicht groß experimentieren und "eine gute Mannschaft auf den Platz stellen". Schließlich erwarte sein Team "ein emotionales Pokalspiel in der zweiten Runde. Es gibt keinen VAR und wir spielen auswärts - es kann viel passieren."

Wenn der Favorit nicht bereit ist, dann kriegt diese Mannschaft immer Ärger.

Jesse Marsch

Also unterstreicht Marsch, dass RB "eine sehr gute Leistung brauchen" wird. Denn, "wenn der Favorit nicht bereit ist, dann kriegt diese Mannschaft immer Ärger." Vor Babelsberg hat Marsch Respekt, "sie haben Fürth geschlagen". Und am Wochenende beim 4:1 gegen die SpVgg habe sein Team vor allem in den ersten 45 Minuten gesehen, "das ist nicht so einfach zu schaffen".

Vor allem SVB-Torjäger Daniel Frahn - in 15 Spielen mit elf Toren - hat Marsch im Blick, der Ex-Leipziger spiele "bei unserem Matchplan natürlich eine große Rolle. Er ist sehr torgefährlich und wir müssen ihn daher vom Kasten fernhalten."

Martinez steht im Tor

Apropos Kasten. In dem der Leipziger wird in der Filmstadt Josep Martinez stehen, Peter Gulacsi erhält eine Pause. "Josep spielt. Er hat sehr gut trainiert und er hat eine Chance auf dem Platz verdient", legte sich Marsch fest. Im Sturm wird wohl Yussuf Poulsen beginnen, der nach dem 0:1-Pausenrückstand gegen Fürth eingewechselt wurde und mit einem Tor und einer Vorlage (kicker-Note 1,5) maßgeblich am späteren 4:1-Sieg beteiligt war. "Es besteht eine große Möglichkeit, dass Poulsen von Anfang an spielt", so Marsch.

nik

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