Bundesliga

Wolfsburg: Marmoushs Erfolgserlebnis, Nmecha nicht zu sehen

Fragezeichen in der Wolfsburger Offensive

Marmoushs Erfolgserlebnis, Nmecha nicht zu sehen

Bringt Schwung mit: Omar Marmoush.

Bringt Schwung mit: Omar Marmoush. IMAGO/regios24

Geheimtrainingstag beim VfL Wolfsburg. Es soll intensiv zur Sache gegangen sein am Mittwochmittag bei den Niedersachsen, bei denen nach und nach die Nationalspieler, die auf Reisen waren, wieder eintrudeln. Einer aber war nicht zu sehen, als die Mannschaft nach getaner Arbeit in die Kabine marschierte: Lukas Nmecha, der DFB-Angreifer, der die Mannschaft von Bundestrainer Hansi Flick vor dem Nations-League-Spiel in England (3:3) wegen erneut auftretender Knieprobleme verlassen hatte. Eine Vorsichtsmaßnahme, heißt es vonseiten des VfL, mit seinem Team trainiert hat der 23-Jährige aber noch immer nicht.

Womöglich wird es ein Wettlauf mit der Zeit für Nmecha mit Blick auf das Stuttgart-Spiel am Samstag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker), ein Ausfall seines Torjägers, der drei von fünf Wolfsburger Saisontreffern erzielte, träfe den VfL schwer. Immerhin: Omar Marmoush, ein denkbarer Ersatz auf der Neun, kehrt mit Erfolgserlebnissen von der Länderspielreise zurück.

Beim 3:0 Ägyptens gegen Niger hatte der 23-Jährige schon in der vergangenen Woche ein Tor von Topstar Mohamed Salah (FC Liverpool) vorbereitet, am Dienstag beim 3:0 gegen Liberia traf Marmoush selbst zur ägyptischen Führung und bereitete das 2:0 seiner Mannschaft mit einem Eckball vor. In der Bundesliga wartet Marmoush, der im Pokal in der ersten Runde gegen Carl Zeiss Jena (1:0) getroffen hatte, noch auf sein erstes Tor im VfL-Trikot. Vielleicht gelingt es ihm ja am Samstag - wenn es gegen seinen Ex-Klub aus Stuttgart geht.

Thomas Hiete

Gladbach auf Überholkurs: Die ewige Bundesliga-Tabelle