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NBA: Utah Jazz halten Grizzlies in Schach - Bucks unbesiegt

Brooklyn fährt zweiten Sieg ein - Bucks bleiben unbesiegt

Markkanens Jazz halten Morants Grizzlies in Schach - Young mit "Cripple-Double"

Vier Blocks: Lauri Markkanen glänzte nicht nur in dieser Szene gegen Ja Morant (li.).

Vier Blocks: Lauri Markkanen glänzte nicht nur in dieser Szene gegen Ja Morant (li.). IMAGO/USA TODAY Network

Die Milwaukee Bucks um Giannis Antetokounmpo (31 Punkte) unterstrichen ihren Ruf als Titelanwärter in der Nacht zum Dienstag ein weiteres Mal und bezwangen auch die unerwartet unbequemen Detroit Pistons knapp mit 110:108. Der Underdog mit seinem jungen, talentierten Kader biss sich nach einem 16-Punkte-Rückstand noch einmal ins Spiel zurück und sorgte 57 Sekunden vor dem Ende durch einen Korbleger von Isaiah Stewart für das zwischenzeitliche 105:105. Jrue Holiday konterte wenige Sekunden später mit einem Step-Back-Dreier und stellte die Weichen, ehe Freiwürfe von Brook Lopez den Deckel aufs Spiel machten. Bojan Bogdanovics Dreier in der Schlusssekunde für Detroit (2:6) bedeutete den Endstand.

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Ebenfalls in der Eastern Conference konnten die bislang enttäuschenden Brooklyn Nets ihren immerhin nun zweiten Sieg bejubeln. Kevin Durant kam beim 116:109 gegen die Indiana Pacers (abermals ohne Daniel Theis) auf 36 Zähler. Die Philadelphia 76ers stellten ihre Bilanz per 118:111 in Washington auf 4:4, James Harden (23 Punkte, 17 Assists) und Tyrese Maxey (28 Zähler) gingen voran, während Ex-Mavs-Profi Kristaps Porzingis sein Konto bei den Wizards auf 32 Punkte schraubte. Star-Center Joel Embiid fehlte den Sixers krankheitsbedingt.

Young schafft "Cripple-Double"

Einen 139:109-Kantersieg gab es nördlich der Grenze in Kanada zu bestaunen. Die heimischen Toronto Raptors (Pascal Siakam mit 31 Punkten und zwölf Rebounds) zerlegten die Atlanta Hawks in ihre Einzelteile, deren Star Trae Young sich ein so genanntes "Cripple-Touble" leistete. Ein nicht unbedingt erwünschtes Spiel mit zweistelligen Werten in den Kategorien Punkte, Assists und Ballverluste - in Youngs Fall waren es 14/10/10. Beide Ost-Rivalen stehen damit bei 4:3-Siegen.

Morants 37 Punkte reichen nicht

Ein Blick in den Westen, wo die Utah Jazz alle Experten bislang Lügen strafen. Das Team aus Salt Lake City, das nach den Abgängen seiner Protagonisten Rudy Gobert und Donovan Mitchell eher in der Kellerregion der Tabelle erwartet worden war, wies die hochgehandelten Memphis Grizzlies um ihren Go-to-guy Ja Morant (37 Punkte) mit 121:105 in die Schranken und steht nun bei 6:2-Siegen (Memphis bei 4:3).

Die Teamchemie bei den Jazz stimmt aktuell anders als noch in der Vorsaison. Der Finne Lauri Markkanen machte ein vorzügliches Spiel in Offense wie Defense. Mit 31 Punkten, zehn Rebounds und vier Blocks drückte der Blondschopf dem Spiel den Stempel auf und verzückte die Jazz-Anhängerschaft, weil er unzählige Male die Grizzlies zu schwierigen Würfen zwang.

Derweil besiegten die Los Angeles Clippers (3:4)ohne Kawhi Leonard, der mal wieder ein malades Knie auskurieren muss, die Houston Rockets (1:7) hauchzart mit 95:93. Ein Sprungwurf von Paul George (35 Punkte) führte die Kalifornier letztlich zum Erfolg.

aho

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