Int. Fußball

Wegen Mbappé: Leonardo geht Real Madrid hart an

PSG-Sportdirektor reagiert auf Perez-Aussagen

"Mangel an Respekt": Leonardo geht Real wegen Mbappé hart an

Muss er ihn loslassen? PSG-Sportdirektor Leonardo (Mitte) mit Kylian Mbappé (li.) und Präsident Nasser Al-Khelaifi.

Muss er ihn loslassen? PSG-Sportdirektor Leonardo (Mitte) mit Kylian Mbappé (li.) und Präsident Nasser Al-Khelaifi. AFP via Getty Images

Perez hatte erklärt, es werde "im Januar Neuigkeiten über Mbappé" geben und man hoffe, dass "am 1. Januar alles gelöst werden kann", wenn Mbappé ein halbes Jahr vor Vertragsende mit allen Vereinen verhandeln darf, ohne seinem aktuellen Verein gegenüber Rechenschaft abzulegen. Nur kurz nach seinen Aussagen hatte Perez wieder zurückgerudert und davon gesprochen, "stets mit dem gebotenen Respekt vor PSG" agieren zu wollen.

Genau diesen Respekt vermisst Leonardo offenbar. Der Brasilianer sah in den ersten Aussagen von Perez vielmehr "die Fortsetzung eines Mangels an Respekt gegenüber PSG und auch gegenüber Kylian", wie er der "L'Equipe" am Dienstag sagte. "Im Verlauf einer Woche spricht erst ein Spieler von Real Madrid (gemeint ist Karim Benzema, Anm. d. Red.), dann der Trainer und jetzt der Präsident über Kylian, als wäre er schon einer von ihnen. (...) Ich wiederhole: Das ist ein Mangel an Respekt, den wir nicht tolerieren können."

Leonardo sieht Affront: "Das geht seit zwei Jahren so"

Und weiter: "Das geht seit zwei Jahren so. Ich erinnere nur daran, dass die Transferperiode vorbei ist, dass eine Saison läuft. Es gibt Spiele und Real Madrid kann sich nicht weiter so verhalten. Das muss aufhören! Kylian ist Spieler von Paris St. Germain und der Verein weiß, dass diese Beziehung andauert."

Bereits zum Ende des Transferfensters, als Mbappés geplanter Wechsel zu Real gescheitert war, hatte Leonardo den Madrilenen ähnlich geartete Vorwürfe gemacht. Am Montag hatte sich der Angreifer selbst erstmals zu Wort gemeldet.

mib