Champions League

Mats Hummels und das BVB-System: "Wir machen das zum ersten Mal"

Hummels übers BVB-System und Rotation

"Man muss ehrlich sagen: Wir machen das gerade zum ersten Mal"

Kein BVB-Profi hat in dieser Saison mehr gespielt: Mats Hummels, hier im Heimspiel gegen Brügge.

Kein BVB-Profi hat in dieser Saison mehr gespielt: Mats Hummels, hier im Heimspiel gegen Brügge. Getty Images

Fünf neue Spieler, eine Systemumstellung in der Abwehr, aber das gleiche Erfolgserlebnis: Wie in Berlin (5:2) gewann Borussia Dortmund auch in der Champions League gegen Brügge (3:0) mit drei Toren Vorsprung. Von den sieben Pflichtspielen seit dem 1:3 bei Lazio Rom hat der BVB jetzt sechs gewonnen - fünf davon ohne Gegentor -, verlor nur gegen Bayern knapp (2:3).

Dass die Mannschaft trotz Rotation im Fluss bleibt, ist für Mats Hummels "auf jeden Fall" schön zu sehen. "Ich finde, dass wir das gerade wirklich gut machen", sagte der Abwehrchef nach dem Heimsieg am Dienstagabend bei DAZN - weil etwas Entscheidendes vorhanden sei.

Meiste Einsatzminuten: Hummels führt die BVB-Achse an

"Wir haben ein gewisses Gerüst, das ziemlich häufig auf dem Platz steht. Dass es das gibt, ist auch relevant", erklärte Hummels. "Wenn man das hat, kann man auch rotieren. Eine funktionierende Basis ist die Grundvoraussetzung - sowohl was Abläufe als auch was Personal angeht."

Mit 1150 Minuten führt Hummels selbst nach 14 Pflichtspielen das teaminterne Einsatzranking an. Auch Thomas Meunier (1121), Manuel Akanji (1080), Erling Haaland (1027) und Axel Witsel (921) gehören zu jener BVB-Achse, inzwischen auch wieder die Nummer 1 Roman Bürki (Siebter mit 810 Minuten hinter Giovanni Reyna, 864).

"Logischerweise ist das noch eine sehr kleine Stichprobe"

Selbst der permanente Wechsel zwischen Dreier- und Viererkette gelingt der Borussia im Moment. Dabei ist das sogar für Routinier Hummels neu: "Man muss ehrlich sagen: Wir machen das jetzt gerade zum ersten Mal, seitdem ich beim BVB bin, dass wir das kurzfristig von Spiel zu Spiel ändern. Wir haben erst lange Viererkette gespielt, dann lange Dreierkette."

Man müsse sich "auf jeden Fall ein bisschen anpassen und anders verhalten auf ziemlich vielen Positionen, vor allem defensiv". Hummels' Zwischenfazit: "Bislang haben wir das ziemlich gut hingekriegt, aber logischerweise ist das noch eine sehr kleine Stichprobe."

Am Samstag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) gegen den 1. FC Köln steht die nächste Bewährungsprobe an. Dann ist gewiss auch wieder mit neuem Personal zu rechnen.

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jpe

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