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Mammut-Sperre, aber Sammut weiß von nichts

Malta: Wegen Spielmanipulation

Mammut-Sperre, aber Sammut weiß von nichts

Archivbild von 2007: Maltas Kevin Sammut (li.) im Duell mit Georgios Karagounis.

Archivbild von 2007: Maltas Kevin Sammut (li.) im Duell mit Georgios Karagounis. imago

Für weitere Sperren gäbe es nicht genügend Beweise, heißt es in einer Mitteilung der UEFA. "Einige haben gesagt, es würde besser für mich sein, wenn ich andere enttarnen würde, um ein geringeres Strafmaß zu bekommen", kommentierte der Mittelfeldspieler das in den Augen seiner Anwälte "offenkundig ungerechte" Urteil. Und der damals zur Pause ausgewechselte Sammut kündigte sogleich Berufung an: "Aber ich weiß nichts, ich habe nichts getan. Was kann ich offenbaren?"

Präsident vermutet Mittäter

Der Präsident des maltesischen Verbandes, Norman Darmanin Dmejo, hat nach eigener Aussage aber "überwältigende" Beweise. Dmejo vermutet zudem, dass nicht nur ein einzelner Akteur in den Skandal, bei dem 200.000 Euro bei Wetten platziert wurden, verwickelt ist. "Ich persönlich glaube, dass mehrere Spieler involviert sind. Aber wir müssen die Entscheidung der UEFA respektieren, und ohne weitere Beweise sind jegliche Verdächtigungen unfair."

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Norwegen hatte drei der vier Tore in den letzten 18 Minuten erzielt. Beide Länder schafften die Qualifikation für das Turnier in Österreich und der Schweiz dennoch nicht.