Bundesliga

Mainzer Sturmtrio setzt laut Svensson "ein Zeichen"

Die Suche nach Ersatz für Quaison und Glatzel geht weiter

Mainzer Sturmtrio setzt laut Svensson "ein Zeichen"

Machten ihre Sache zuletzt gut: Adam Szalai und Jonathan Burkardt.

Machten ihre Sache zuletzt gut: Adam Szalai und Jonathan Burkardt. imago images/Nordphoto

"Sie waren lange raus. Sie sollten ein Zeichen setzen, das haben sie getan", stellte 05-Trainer Bo Svensson im Hinblick auf sein Angreifer-Trio fest. Karim Onisiwo und Jonathan Burkardt durften beim 3:2-Sieg gegen den Serie-A-Klub CFC Genua von Anfang an ran, Adam Szalai spielte die letzten 45 Minuten in dem 120-minütigen Test.

Alle drei stiegen erst verspätet in die Saisonvorbereitung ein, weil sie mit ihren Nationalmannschaften bei der Europameisterschaft beziehungsweise U-21-EM unterwegs waren. Burkardt startete Anfang Juli mit dem Training am Bruchweg, Onisiwo und Szalai stießen erst zum Trainingslager am 20. Juli hinzu.

Aufgrund der Kürze ihrer Vorbereitung "sind alle drei noch nicht bei 100 Prozent", so Svensson, der bei seinen Stürmern gegen Genua jedoch jene Qualitäten aufblitzen sah, die sie in der Rückrunde zeigten: "Man hat sie wiedererkannt." Das 05-Trainerteam will Burkardt, Onisiwo und Szalai langsam aufbauen, damit sie fit sind für die kraftraubende typische Mainzer Spielwiese. Gleichzeitig sei "ihnen bewusst, dass sie in Elversberg das Spiel für uns entscheiden müssen, und darauf brennen sie auch“, so Svensson, der vor dem DFB-Pokal-Auftritt beim Südwest-Regionalligisten wohl danach entscheiden wird, welche Stürmertypen am besten zum Gegner passen.

Wenig Bewegung auf dem Stürmer-Markt

Während Mainz in anderen Mannschaftsteilen auf dem Spielermarkt fündig wurde, hakt die Suche nach einem weiteren Stürmer. Der Weggang von Robin Quaison und Robert Glatzel, die sechs der 24 Rückrundentore erzielten, konnte bisher nicht kompensiert werden, weil auf dem Stürmer-Markt wenig Bewegung herrscht. "Überall wird überlegt und analysiert, die Transfershow geht noch einen Monat, das können wir nicht ändern, auch wenn es nicht optimal ist", sagt Svensson und nimmt es zwangsläufig, wie es kommt. 

Michael Ebert

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