DFB-Pokal

Mainz zahlt Anreise von Gegner Havelse - Beierlorzer freut sich über 1000 Fans

"Kleiner Schritt in Richtung Normalität"

Mainz zahlt Anreise von Gegner Havelse - Beierlorzer freut sich über 1000 Fans

Freut sich über ein bisschen Normalität: Der Mainzer Trainer Achim Beierlorzer.

Freut sich über ein bisschen Normalität: Der Mainzer Trainer Achim Beierlorzer. imago images

"Wir hatten keine optimale Vorbereitung, wegen der Coronafälle sind zwei Testspiele ausgefallen. Auf der anderen Seite ist die Mannschaft gut in Form, wir können seit Dienstag wieder trainieren und uns ordentlich auf Freitag vorbereiten", betonte Achim Beierlorzer. Positive Nachrichten bekam der Mainzer Trainer von den elf international tätigen Spielern, die bei den Länderspielreisen mit ihren A-Nationalmannschaften oder Nachwuchsteams keine schweren Blessuren erlitten.

Dass Corona vor dem ersten Pflichtspiel der neuen Saison noch allgegenwärtig ist, bereitet Beierlorzer keine schlaflosen Nächte. "Es beschäftigt unsere gesamte Gesellschaft, auch im Fußball ist es zugegen, wie die Fälle bei Paris Saint Germain oder SV Wehen Wiesbaden zeigen, deshalb müssen wir damit umgehen. Das Thema nervt mich nicht, ich möchte mich nur mit Dingen beschäftigen, die ich beeinflussen kann", so der Trainer.

Das Thema nervt mich nicht, ich möchte mich nur mit Dingen beschäftigen, die ich beeinflussen kann.

Achim Beierlorzer

In der neuen Saison will Mainz an seiner 4-2-3-1-Grundordnung, die der Mannschaft Ende der vorigen Spielzeit Stabilität verliehen hat, "mit all seinen Nuancen festhalten". Am Freitag gegen Havelse (20.45 Uhr, LIVE! bei kicker) will Beierlorzer mit seinem Team "unserer Favoritenrolle gerecht werden und den Gegner unter Druck setzen".

Wie vom DFB empfohlen, werden die Mainzer wegen des Heimrechttauschs dem Regionalligaverein die Reisekosten erstatten und haben zudem ein Freundschaftsspiel in Niedersachsen nach Ende der Pandemie zugesagt. Dass in Mainz 1000 Zuschauer zugelassen sind, freut den Trainer außerordentlich: "Die Geisterspiele haben gezeigt, dass etwas fehlt. In der Vorbereitung haben wir bereits gespürt, wie es ist, vor 250 Besuchern zu spielen und wieder eine Rückmeldung zu bekommen. Die Zulassung von 1000 ist ein kleiner Schritt in Richtung Normalität, der uns allen guttut. Wir freuen uns auf unsere Fans."

Torwartfrage noch offen

Wer bei den 05ern im Tor stehen wird, ließ Beierlorzer noch offen. Er will noch die letzten Trainingseindrücke abwarten und sich mit Torwarttrainer Stephan Kuhnert kurzschließen, ob die Wahl auf Florian Müller oder Robin Zentner, der als Favorit gehandelt wird, fällt.

Michael Ebert

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