Bundesliga

Mainz beschäftigt sich mit dem Abgang von Niakhaté

Gürleyen, Sverko und Eyibil zur zweiten Mannschaft

Mainz beschäftigt sich mit dem Abgang von Niakhaté

Moussa Niakhaté könnte dem 1. FSV Mainz 05 Transfererlöse bringen.

Moussa Niakhaté könnte dem 1. FSV Mainz 05 Transfererlöse bringen. imago images

"Die Gerüchte um Moussa Niakhaté zeigen, dass der Spieler für Top-Mannschaften hoch spannend ist. Es haben mehrere Vereine Interesse bekundet, das Management des Spielers lotet die Dinge aus, wir haben ein vertrautes Miteinander. Wenn es ganz konkret wird und einer oder mehrere dieser Vereine auf uns zukommen, dann werden wir sehen, ob es eine Zukunft von Moussa bei uns gibt oder wir uns mit einem Abgang beschäftigen", sagt Sportvorstand Rouven Schröder auf kicker-Nachfrage. Dem Vernehmen nach soll auch der SSC Neapel zu den Interessenten an dem 24 Jahre alten Innenverteidiger gehören.

Insgesamt verläuft der Transfermarkt recht ruhig, was auch der Corona-Krise geschuldet ist. Schröder: "Ich rechne damit, dass er in zwei, drei Wochen an Schwung gewinnt, wenn die großen internationalen Ligen beendet sind. Dann wird überlegt, wie man die Mannschaften personell verändern könnte. Es wird sich nicht mehr so stark mit dem Tagesgeschäft auseinandergesetzt, die Klubs wissen, ob sie in der Champions League oder Europa League beziehungsweise in welcher Liga sie spielen."

Mainz: Es soll weniger ausgegeben als eingenommen werden

Mit einem oder gar mehreren Transfers im Millionenbereich, weitere Kandidaten sind Jean-Philippe Mateta und Aaron, könnte Mainz seine Mannschaft runderneuern. Aufgrund der Einnahmeverluste durch die Pandemie kommen teure Neuzugänge allerdings nur in Frage, wenn vorhandene Spieler werthaltig abgegeben werden, es soll weniger ausgegeben als eingenommen werden.

Der Kader ist mit über 30 Spielern ohnehin sehr groß. Der Grund dafür liegt unter anderem darin, dass sechs Akteure nach Ausleih-Stationen zurückgekehrt sind. Drei Spieler wurden bereits in die zweite Mannschaft versetzt. "Wir haben die U-23-Kader bewusst so aufgestellt, dass der ein oder andere Rückkehrer dazuzählen wird. Marin Sverko, Ahmet Gürleyen und Erkan Eyibil sind bereits mit dem Regionalligateam in die Saisonvorbereitung gestartet", erklärt Schröder.

Michael Ebert

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