Bundesliga

Mainz-Vorstand muss nicht mehr ehrenamtlich arbeiten

Mitgliederversammlung ebnet den Weg für eine Vergütung

Mainz-Vorstand muss nicht mehr ehrenamtlich arbeiten

Mitgliederversammlung beim 1. FSV Mainz 05

Mitgliederversammlung beim 1. FSV Mainz 05 imago

In beiden Fällen setzten sich der Aufsichtsrat und Vorstand mit ihren gemeinsamen Anträgen, die jeweils die erforderliche Zweidrittelmehrheit erhielten, durch. Demnach kann der Vorstandsvorsitzende und Vereinspräsident, der für seine ehrenamtliche Tätigkeit wie bisher eine Aufwandsentschädigung erhält, künftig eine Vergütung bekommen, wenn er Arbeitsleistungen im wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb erbringt. Die Höhe wird vom Aufsichtsrat festlegt. In einem Gegenantrag war die Rede, dass er eine Vergütung erhalten muss.

Die Mitgliederversammlungen werden auch künftig vom Aufsichtsratsvorsitzenden geleitet werden. Ein Antrag, der vorsah, dass dieses Recht auf den Vereinsvorsitzenden übergeht, fand keine Zweidrittelmehrheit. Abgesegnet wurde hingegen der gemeinsame Antrag des Vorstands und Aufsichtsrats, wonach das Recht auf Versammlungsleitung allerdings künftig dann auf den Vorstandsvorsitzenden übergeht, wenn die Themen den Aufsichtsrat direkt betreffen.

meb

Ligaspiele in Serie: Die Rekordhalter pro Klub